Dienstag, 4. Juni
| "bye bye Moni und Ronja!" |
Wir reisen
klimafreundlich mit der Bahn von Baden nach Fehmarn (Burgstaaken). Mit
„leichtem“ Gepäck J: Pitschi hat ihre Kite-Surf Ausrüstung
mitgebracht, Alfred mit Rucksack und der praktischen-aber-unbequemen roten
Reisetasche. Alles läuft nach Plan. Die Züge haben ab und zu Verspätung aber
wir verpassen keine Anschlüsse.
Anruf bei der Werft: Die Hilde wurde erst heute Morgen eingewassert. Sie hängt noch am Kran. Aber
sonst sei alles unter Kontrolle. Später ruft Weissbach an, der Bootsbauer, der im letzten Winter einen Refit gemacht und der
Hilde zu neuem Glanz verholfen hat. Er hat die Hilde unter seine Fittiche
genommen und hat „-Service für einen guten Kunden“ – alles ausgeräumt und eine
grosse Lenzpumpe installiert.
Als wir eintreffen
steht das Wasser immer noch über den Bodenbrettern. An Übernachten auf dem Boot
ist nicht zu denken. Wir finden ein Zimmer im Strandhotel. „Das Zimmer ist aber
teuer, 55 Euro pro Person“, warnt uns die betagte Besitzerin und bittet um
Vorauszahlung.
Im Goldenen Anker
bekommen wir dann zu später Stunde noch eine Riesenportion Bratheringe mit
Bratkartoffel.
Mittwoch, 5. Juni
Frühstück. Dann gehen
wir zur Hilde. Sie schwimmt noch in den Gurten und macht immer noch Wasser, aber schon weniger, als gestern Abend. Die Batterie ist am Ende. Bei F. Schmidt
bekomme ich leihweise eine Batterie, bevor die neue geliefert wird …. Heute
Nachmittag… inshallah!
Die bordeigene
Lenzpumpe läuft jetzt wieder, aber nicht lange dann gibt der Schwimmschalter
(ein/aus) den Geist auf. F. Schmidt hat Ersatz. Gegen Mittag habe ich den
Schalter montiert. Die Lenzpumpe läuft, der Mast wird gestellt. Pitschi hat unterdessen
die Polster angezogen und Benzin geholt… Ich bin nassgeschwitzt.
Jetzt brauchen wir
dringend etwas zu Trinken und zu Essen…. auf in den Goldenen Anker.
Anschliessend müssen
wir noch den Baum montieren, die Segel anschlagen, alles einräumen und noch
schnell mit Rucksack und Velo nach Burg, einen Grosseinkauf machen. Dann sind
wir fertig, in jedem Sinn des Wortes.
Auch heute macht die
Küche im Goldenen Anker eine Ausnahme und brät uns zu später Stunde noch ein
Dorschfilet.
Donnerstag, 6. Juni
Von: Burgstaaken Nach:
Orth
p.m.: NW
10-12 m/s
Ab: 12.00 An: 13.45
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
7
|
-
|
7
|
Übertrag
|
-
|
-
|
-
|
TOTAL
|
7
|
-
|
7
|
| unterwegs zum Wulfener Hals |
| .... und los geht's |
5.30 Uhr Tagwacht.
Heute steht Kiten bei Tagesanbruch auf dem Programm. Mit Brett und Schirm im
Rucksack fahren wir mit dem Velo zum Wulfener Hals, zum Startstrand für Kiter.
Das frühe Aufstehen
hat sich gelohnt. Als eine Stunde später die anderen Kiter eintreffen, ist der
Wind auch schon bald wieder weg.
Frühstück. Um 11 Uhr
kommt die neue Batterie. Wir können lossegeln. Leider flaut der Wind ab. So
wird aus der Segelpremiere eine Motorpremiere.
Der Himmel wird dunkel
und dunkler. Ab 2 Uhr sind Gewitter vorhergesagt. Zum Glück ist es nicht weit
zu unserem heutigen Tagesziel, Orth auf Fehmarn. Kaum haben wir festgemacht,
schon fallen die ersten Tropfen.
In der gemütlichen
Hafenkneipe gegenüber stillen wir Hunger und Durst und warten bis das Gewitter
vorübergezogen ist.
Gleich neben der
Hafenmole kiten 2 Profis. Mit denen will sich P. nicht messen und wandert mit
Papa als Starthelfer auf die andere Seite der Bucht. Anfangs läuft es gut, doch
dann dreht Rasmus nochmal die Winddüsen auf. Viel Wind, zu viel für die
Schirmgrösse…. Abbruch.
Kiten macht hungrig.
Im Piratennest bekommen wir 2 währschafte Portionen Bratheringe, Bratkartoffel
und Salat.
| Orth (Fehmarn) |
Freitag, 7. Juni
Von: Orth Nach:
Heiligenhafen
22⁰
Wind: NW 3-4 m/s
Ab: 11.30 An: 13:00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
6
|
5
|
1
|
Übertrag
|
7
|
-
|
7
|
TOTAL
|
13
|
5
|
8
|
Leichte Brise aus NW.
Zuwenig zum Kiten. Die Kiterin kann ausschlafen. Um 8 Uhr öffnen Anni &
Dörte ihre Bäckerei. Wir kaufen Fransbrötchen, die süsse Inselspezialität aus
Blätterteig. Das wird ein Frühstück de luxe, mit Joghurt Muesli mit frisch
geschnetzelten Früchten.
| Heiligenhafen |
| Taufe backbord... |
| Taufe steuerbord |
Wir segeln gemütlich
die paar Meilen nach Heiligenhafen. Riesige Marina mit 900 Bootsplätzen. Noch
ist Vorsaison, wir finden ohne Probleme einen Platz.
Kleiner Bummel durch
die Stadt. Beim Bauern auf dem Markt kaufen wir Erdbeeren, Erbsen in der
Schote, Radiesli und Bohnen.
Gestärkt mit einem
feinen Zvieri macht sich dann A. mit Rucksack zum Bier-/& Wein
Grosseinkauf.
Letzter Punkt auf der
To-Do-Liste ist die jährliche Taufe von Hilde. P. „schreibt“ (klebt) backbord HILDE, A.
steuerbord.
Zum Znacht essen wir
feine Muscheln an Tomaten-Weissweinsauce im Seestern Restaurant.
Samstag, 8. Juni
Von: Heiligenhafen Nach: Gedser
18 ⁰
Wind: a.m.: S 5-6 m/s
p.m.: S 8-10 m/s
Ab: 6.50 An: 13:30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
39
|
38
|
1
|
Übertrag
|
13
|
5
|
8
|
TOTAL
|
52
|
43
|
9
|
5.30 Uhr aufstehen.
Frühstart. Das Frühstück wollen wir unterwegs nehmen. Doch daraus wird vorerst
nichts. Zu viel Wind und Welle. Heute purzeln alle Rekorde. Durchschnitt >
6knt und laut Navionics machen wir maximal mal 11.4 knt.
Kaffee kochen ist
nicht einfach. Brennspiritus auffüllen. Kaffeewasser kochen. Brote schmieren. Die
hausgemachte Erdbeerkonfi ist etwas zu flüssig und beginnt auf
dem Butterbrot Wellen zu schlagen.
Früher als erwartet
erreichen wir Gedser. Wir wären noch schneller gewesen, wären wir nicht zuerst in
den falschen Hafen, den Fischer-/Fährhafen, eingefahren.
Nachdem wir dann die
Hilde im Yachthafen im 2. Anlauf sicher und windgeschützt festgemacht und uns
mit einem Zvieri gestärkt haben, macht sich Pitschi, mit Papa als Starthelfer,
auf zum nahen Strand zum Kiten. Doch nach ein paar spektakulären Versuchen,
muss sie Forfait geben. Zuviel Wind. Ein Däne kommt aus seinen Ferienhaus am
Strand und bringt uns 2 Bier: „Macht mal Pause!“, rät er.
Zum Znacht gibt’s „ligurische“
Spagetti mit Bärlauchpesto …..mmmmmmhhhFein!
Sonntag, 9. Juni (Pfingsten)
23⁰
In der Nacht legt der Wind wieder zu und auch heute Morgen hat es immer noch viel Wind.
Sonntag, 9. Juni (Pfingsten)
Von: Gedser Nach:
Guldborg Sund
Wind: a.m.: WSW 10 m/s
p.m.: WSW 3-5 m/s
Ab: 9.35 An: 16.00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
21
|
20
|
1
|
Übertrag
|
52
|
43
|
9
|
TOTAL
|
73
|
63
|
10
|
In der Nacht legt der Wind wieder zu und auch heute Morgen hat es immer noch viel Wind.
Wir sausen nur mit
Gross vor dem Wind den Guldborg Sund hinauf. Nachdem wir die Brücke bei Nykøbing
passiert haben, machen wir im Yachthafen einen Boxenstop. Picknick, Spaziergang
ins Stadtzentrum zum Geld tanken.
Dann geht’s weiter.
Immer schön süferlig zwischen den roten und grünen Tonnen erreichen wir
Guldborg und machen im Yachthafen, links vor der Brücke fest.
Die Hilde muss alle 5
Minuten „bisle“…. hat wohl Blasenschwäche?
Der Wind lässt nach.
Es wird ein schöner lauer Sommerabend. Im Dagli Brugsen (ca. 1 km entfernt)
kaufen wir ein. Es gibt geräucherte Makrele, Gschwellti und Salat zum Znacht.
| Unsere Route: 0 Burgstaaken,1 Orth, 2 Heigenhafen, 3 Gedser, 4 Guldborg |
Montag, 10. Juni
Von: Guldborg Sund Nach: Askø
Wind: NO 6-8 m/s
Ab: 10.30 An: 13.20
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
14
|
13
|
1
|
Übertrag
|
73
|
63
|
10
|
TOTAL
|
87
|
76
|
11
|
Habe heute die
Lenzpumpe schon lange nicht mehr gehört. Ob Hilde jetzt wohl dicht ist? Ist sie
nicht! Die Bilge steht unter Wasser. Der Schwimmschalter ist wohl hängen
geblieben und hat die Lenzpumpe nicht eingeschaltet.
Die Brücke öffnet
passend zu unserem Zeitplan. Mit einer guten Brise aus NO segeln wir nach Askø.
Kleine Insel mit ca. 50 ganzjährigen Einwohnern. Stündliche Fährverbindung, 7-mal
am Tag. Wir sind das einzige Boot im Gästehafen. Der Hafenmeister heisst uns
willkommen. Das Clubhaus des lokalen Segelclubs steht zu unserer Verfügung,
inklusive einer grosszügig ausgestatteten Küche, sowie Dusche und WC.
| Askø |
Wir braten die
restlichen Kartoffel mit Spiegeleiern und leihen uns dann 2 Velos um die Insel
zu erkunden. Der Kaufmann hat Erbarmen mit uns und öffnet seinen Laden. Wir
kaufen alle Zutaten für Spaghetti con Pomodore. Wir müssen nicht verhungern.
Wieder zurück im Hafen,
packt P. ihre Ausrüstung und geht kiten. Doch für den kleinen Schirm ist der
Wind zu wenig, für den grossen eher zu viel.
Nach dem Nachtessen,
will sie es noch mal wissen und versucht es auf der anderen Seite der Hafenmole.
Der Wind hat wieder zugelegt, eine Bö packt den Schirm und P. fliegt
spektakulär durch die Luft …. zurück bleibt das Brett …. bis sie den Schirm wieder
unter Kontrolle am Strand gelandet hat, ist das Brett verschwunden…
unauffindbar ….. So endet der Tag, leider ohne Happy End.
Dienstag, 11. Juni
Von: Askø Nach: Karrebæksminde
Wind: ONO 7-8 m/s
Ab: 10.00 An: 15.15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
22
|
22
|
-
|
Übertrag
|
87
|
76
|
11
|
TOTAL
|
109
|
98
|
11
|
Frühstück in der
gemütlichen Stube des Segelvereins.
Hart am Wind segeln
wir nach Karrebæksminde. Ein Artikel im Tagesanzeiger löst eine hitzige
Diskussion zwischen Vater und Tochter zum Thema Frauenstreik, - diskriminierung,
etc. aus.
Karrebæksminde, der
ehemalige Hafen von Næstved, ist heute eine grosse Ferienanlage mit
Ferienhäusern, Badestrand und Yachthäfen. Wir machen in der Marina Søfronten
fest. Wäsche waschen. Oh je! Die Bedienung der Waschmaschine ist immer wieder
eine Herausforderung. Nach einigen Stunden und 4 x 40 Kr. ärmer ist die Wäsche
gewaschen und trocken.
Zum Znacht essen wir
geräucherte Makrele und geräucherten Lachs und Gschwellti. Anschliessend eine
Partie Quirkle. Spielstand A:3 P:0
Mittwoch, 12. Juni
Karrebæksminde
(Hafentag)
16⁰
Wind: NO 7-8 m/s
Wir mieten bei der
Touristeninformation Velos und fahren auf der 2-spurigen Velostrasse nach Næstved
(ca. 10km). Dort macht sich A. auf die Suche nach einer neuen
Induktionsherdplatte (der alten hat das Bad in der Bilge nicht bekommen). 4 km
weiter in einem grossen Einkaufszentrum (E-Giganten) am Stadtrand werden wir
fündig.
Zur Belohnung gönnen
wir uns in Næstved eine Kaffeepause (inkl.Waffel mit Glace). Unterwegs kaufen
wir in einem Hofladen noch Erdbeeren und frische Erbsen. Unterdessen unterhält
sich A. mit dem Bauern auf Dänisch respektive Norwegisch und bekommt sogar noch
Komplimente dafür (obwohl sein Wortschatz aus maximal 10 Worten besteht).
Die von yr.no
vorhergesagte Sonne will sich heute nicht mehr zeigen. Stattdessen zieht wieder
ein Gewitter auf. Bevor es zu regnen beginnt, holen wir im Thai Restaurant an
der Hafenmole zwei feine Curries und speisen mal wieder im warmen und
windgeschützten „Salon“.
Quirkle Spielstand A:3
P:1
Donnerstag, 13. Juni
Von: Karrebæksminde Nach: Vordingborg
24⁰
(abends Gewitter)
Wind: SSW 2-3 m/s
Wind: SSW 2-3 m/s
Ab: 10.00 An: 17.30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
28
|
20
|
8
|
Übertrag
|
109
|
98
|
11
|
TOTAL
|
137
|
118
|
19
|
Der Wind hat über
Nacht auf Süd gedreht. Wir motoren ca. 5 sm und können dann am Wind fast bis zu
unserm Tagesziel, Vordingborg segeln. Wind und Wetter sind heute günstig zum
Kaffee kochen. Später braten wir noch die Spaghetti Reste, aufgepeppt mit
Cherrytomaten.
Die Route führt uns
zur Klappbrücke zwischen Maneslo und Sjaelland. Aber an der Brücke hängt ein
Schild „bridge is closed“…. Wir interpretieren das so, dass die Brücke nicht
geöffnet wird. Also wieder zurück und unter der grossen Brücke durch.
Sympathischer
Gästehafen in Vordingborg. Wir legen uns längsseits, direkt vor dem Hafenbüro.
Wieder werden wir persönlich vom Hafenmeister begrüsst und willkommen geheissen.
Die Küche im
Fischrestaurant schliesst um 19 Uhr. Aber nebenan, im Cafe Oskar bekommen wir
noch etwas zu essen. Die Wartezeit (> 1 ½ h) nutzen wir für 2 Partien
Backgammon. Es steht jetzt A:2 P:5. Wir essen „dagens fisk“ (Seehecht) mit
Kartoffeln und Gemüse, sehr fein!
Irgendwann, wir liegen
schon in der Koje, kommt dann doch noch das angekündigte Gewitter.
Freitag, 14. Juni
24⁰
Samstag, 15. Juni
19 ⁰
(Mittag)
| Vordingborg |
Freitag, 14. Juni
Von: Vordingborg Nach: Kalvehave
Wind: OSO 4-5 m/s
Ab: 12.30 An: 15.20
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
11
|
5
|
6
|
Übertrag
|
137
|
118
|
19
|
TOTAL
|
148
|
123
|
25
|
| Frauenstreik auch auf der Hilde |
| Kalvehave Hafen |
| Die Grillsaison wird eröffnet |
Frühstück in der
warmen Morgensonne. A. hat in der Bäckerei feine dänische „Sweeties“ geholt.
Vor dem Ablegen besichtigen wir noch die Burgruine, die grösste in Dänemark.
Verschiedene dänische Könige haben hier residiert. Schöne Aussicht auf den
Sund. Die Stadt ist daran das 800 jährige Jubiläum des „danebrog“ (dänische
Flagge) vorzubereiten. Der Kronprinz kommt Morgen zu Besuch.
Der Hafen von
Klavehave bietet alles, was man braucht. Gerade gegenüber gibt es einen Dagli Brugsen, der „alle dager
von 7.30-19.00 aben “ ist.
Wir machen uns auf die
Suche nach Velos und werden schlussendlich fündig. 100 kr./Velo und ein paar
gute Tipps inklusive.
Heute ist
Grillpremiere. Lachsfillets und schwedische Fächerkartoffeln. Wir finden einen
windgeschützten Platz hinter dem Segelclubhaus.
Kaum sind wir fertig, schon fallen die ersten Regentropfen.
Wir verziehen uns auf
die Hilde und A. verliert den 1. Satz Backgammon 6:2.
Samstag, 15. Juni
Kalvehave (Hafentag)
19 ⁰
Wind: p.m. SO 11-12 m/s
Wir machen heute eine
Velotour. Die Wettervorhersage von yr.no „irrt“
heute ein bisschen. Statt Sonne am Morgen ist
es bedeckt und regnet leicht. Das Gewitter kommt schon am Mittag. Aber wir
schaffen es noch rechtzeitig zurück in den Hafen.
| Kalvehave |
Sonntag, 16. Juni
Von: Kalvehave Nach: Rødvig
Wind: WNW 6 m/s
Ab: 10.00 An: 13.55
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
19
|
19
|
-
|
Übertrag
|
148
|
123
|
25
|
TOTAL
|
167
|
142
|
25
|
| Segeln vom Feinsten |
Guter Wind, Sonne. Segeln vom Feinsten zu unserm Tagesziel Rødvig.
Die Küste von Stevens Klint, östlich von Rødvig ist Weltkulturerbe. So machen wir uns auf eine 7 km lange
Wanderung auf dem Stevens Klint Trampesti (der ganze Trampelpfad ist 18 km).
1. Sehenswürdigkeit ist der aus Kalkstein gebaute Flintofen. Dank dänisch sprechenden Museumswächter und Wikipidia finden wir heraus, dass hier Flintsteine zu Flintmehl verarbeitet wurde, welches eine Fabrik in Kopenhagen für Keramikglasur (Fayence) verwendete, aber auch als Hühnerfutter soll es gut sein.
1. Sehenswürdigkeit ist der aus Kalkstein gebaute Flintofen. Dank dänisch sprechenden Museumswächter und Wikipidia finden wir heraus, dass hier Flintsteine zu Flintmehl verarbeitet wurde, welches eine Fabrik in Kopenhagen für Keramikglasur (Fayence) verwendete, aber auch als Hühnerfutter soll es gut sein.
Weiter auf dem
Trampesti erfahren wir, dass der Fischton eine dünne Schicht (5-10 cm) zwischen
Kreide- und Kalkschicht erzählt, wie vor 66 Millionen Jahren Dinosaurier und
die Hälfte der Tier-und Pflanzenarten ausstarben, als ein Asteroid auf der Erde
einschlug. Wir passieren noch einen ehemaligen Kalksteinbruch und kehren dann beim
Stevensfort, einer NATO Befestigungsanlage, zu Zeiten des Kalten Krieges gebaut,
wieder zurück nach Rødvig.
Montag, 17. Juni
24⁰
Fish & Chips im
Hafen. Anschliessend noch 2 Partien Backgammon. Spielstand 2 Satz A:1 P:3.
Montag, 17. Juni
Von: Rødvig Nach: Skanör (SE)
Wind: SSW
2-4m/s
SSO
Ab: 10.10 An: 16.00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
20
|
20
|
-
|
Übertrag
|
167
|
142
|
25
|
TOTAL
|
187
|
162
|
25
|
Wir nehmen ein
Morgenbad vom Badesteg. Brrrrhh…sehr erfriiiiischend! 17⁰ ??
Wir laufen 695m zum Dagli Brugsen und kaufen ein. Frühstück in der
Morgensonne.
Inzwischen ist ein bisschen Wind aufgekommen. Wir wollen heute nach
Schweden (Skanör) übersetzen. Nach langer Zeit kommt der Spinnaker wieder mal
zum Einsatz. Auch heute wieder Segeln vom Feinsten.
Skanör ist ein hübscher und quirliger Hafen. Langer weisser Sandstrand, azurblaues
Wasser (wie in der Karibik), ein komfortabler Badeplatz, keine Quallen und die
Wassertemperatur ist hier schon 19⁰.
Rucola Risotto zum Znacht.
| Route: 0 Guldborg, 1Askø, 2Karrebæksminde, 3Vordingborg, 4Kalvehae, 5Rødvig, 6 Skanör |
Dienstag, 17. Juni
Skanör (Hafentag)
Wind: O-SO
6m/s
Der Wind kommt aus der
falschen Richtung. Hafentag. Wäsche waschen. Diesmal geht’s reibungslos. Im Hafen
gibt es eine Kite-Surf Schule. P. kann dort ein Brett mieten. Wir mieten noch 2
Velos und radeln ca. 5 km zum Strand auf der andern Seite der Halbinsel.
Schöner Sandstrand und
guter Wind. Ideale Bedingungen um das Malheur mitdem verlorenen Surfbrett
vergessen zu machen.
Zurück im Hafen
springen wir am Badesteg nochmal ins Wasser. Dann machen wir uns an die
Zubereitung des Dinners. Es gibt Lachs auf Senf-Fenchel. Ein bekannter
Klassiker der Hilde-Küche. Etwas aufwändig, schmeckt aber mmmmmmhFein!
Dann gewinnt A. wieder
mal im Backgammon. Es steht jetzt A:4 P:3
Mittwoch, 18. Juni
Skanör (Hafentag)
Wind: O-SO
6m/s
Wir fahren mit dem Bus
nach Malmö. Dort kauft A. als erstes in einer 3Butik prepaid Internetzugang (30
GB für 1Monat).
In einem Info Point
(die kommunale Touristeninformation wurde vor 2 Jahren abgeschafft) bekommen
wir für 20 SKR eine Karte mit Sehenswürdigkeiten und Infos auf die Frage „What
can we do in Malmö“?
Gestärkt mit einem
kleinen Lunch in einem Indischen Restaurant auf dem Lille Torget machen wir uns
auf die empfohlenen Sehenswürdigkeiten Malmös zu entdecken.
Donnerstag, 20. Juni
Von: Skanör Nach: Trelleborg (Gislövs Läge)
Wind: SSW 5-6 m/s
Ab: 9.30 An: 14.15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
22
|
16
|
6
|
Übertrag
|
187
|
162
|
25
|
TOTAL
|
209
|
178
|
31
|
Ein letztes Morgenbad
auf unserm geliebten Badesteg. Frühstück. Dann sagen wir bye bye Skanör. Hat
uns gut gefallen!
Die ersten 5 Meilen
müssen wir noch motoren, dann geht’s unter Segeln mit flotter Fahrt unserm Ziel
entgegen.
| Gislövs Läge |
Tagesziel ist Gislövs
Läge, der Yachthafen von Trelleborg. Hier sind wir 2009, beim Segel setzen im
Hafen, Bug voran auf die Kaimauer gefahren. Heute bleiben wir aber von
derartigem Missgeschick verschont.
Ein leichter Snack,
dann machen wir uns auf zu unserer Tagesmission: das im Internet bestellte Hundefutter
im Laden abholen. Wir fahren mit dem Bus (Linie 2) nach Trelleborg zum Bahnhof.
In der Touristeninformation erfahren wir, dass heute manche Läden früher schliessen,
weil Morgen Mittsommer ist. Wir haben aber Glück der „Arken Zoo“ am Stadtrand
von Trelleborg hat noch offen, als wir - mit Bus und den letzten km zu Fuss - dort
eintreffen. Auf uns wartet ein 15 kg Sack Royal Canin Medium Puppy Futter. P.
spottet, dass ihre Eltern so einen
Aufwand für ihre Töchter nie betrieben hätten. Je nu, Ronja muss sicher nicht
hungern. Wir sind vermutlich auch die ersten, die einen 15 kg Sack Hundefutter mit
dem ÖV hier abgeholt haben.
![]() |
| 😅😂😂 |
Ein Versuch, auf dem
Rückweg, im Buchladen in Trelleborg einen Hafenführer zu kaufen, ist leider
erfolglos.
Wieder zurück in
Gislövs Läge machen wir uns ans Grillieren. Neben dem Open Air Schiffsmuseum
gibt’s einen Deluxe Grillplatz. Wir grillieren Würste, Maiskolben und
Dillkartoffeln ….. schmeckt mmmmmmhhhFein.
Freitag, 21. Juni
Von: Gislövs Läge Nach: Ystad
Wind: WSW 7-8 m/s
Ab: 10.00 An: 14.00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
22
|
22
|
-
|
Übertrag
|
209
|
178
|
31
|
TOTAL
|
231
|
200
|
31
|
Morgenbad am Strand.
Es stinkt nach Schwefel.
Die Schweden
behaupten, dass es an Midsommar immer regnet. Dem ist aber heute nicht so, von
ein paar Tropfen heute Morgen mal abgesehen. Blauer Himmel, Sonne, eine gute
Brise – ein Bilderbuchtag!
Vor dem Wind sausen
wir mit > 5knt unserm Tagesziel Ystad entgegen. Schöner Yachthafen in Ystad.
Zentral gelegen. Der Bahnhof ist nur 200-300m entfernt.
Bummel durch Ystad.
Die Läden haben heute schon früher geschlossen.
P. sammelt Blumen für
einen Mittsommerkranz. 7 Blumen von 7 Wiesen müssen es sein. Heute Abend wird
sie den Kranz unters Kopfkissen legen und von dem träumen, den sie irgendwann
einmal heiraten wird. Damit der Traum in Erfüllung geht, muss er aber ein
Geheimnis bleiben
In Möllers Bryggeri
gibt’s ein feines schonisches Midsommarbuffet, mit verschiedenen sauren Heringen - „den besten der Welt“, wie der Chef
behauptet - Flatbrod, neuen Kartoffeln, etc.
Bevor ein fast perfekter Tag
endet, ist noch ein corrigendum
angebracht: Die Annahme, dass es heute mal an Mittsommer nicht regnet, beweist
sich leider als falsch. Urplötzlich, fast aus heiterem Himmel geht ein kurzer Regenschauer
nieder. Der Wirt muss sein Regendach ausfahren und stellt bei der Gelegenheit
auch noch die Heizstrahler an.
![]() |
| Von wem die Hilde heute Nacht wohl träumt? |
Samstag, 22. Juni
Ystad (Hafentag)
Wind: WSW 4 m/s
Pitschi reist heute
ab. Morgen früh soll Monika mit Ronja ankommen.
Das übliche
Morgenprogramm: Joggen (P.), Morgenbad 17-18⁰. Frühstück.
Einkauf im COOP. Anschliessend Bummel
durch Ystad. Schöne Stadt mit mittelalterlichen Fachwerkhäusern, Parks, gepflasterten Strassen
und sonnigen Plätzen. Die Idylle passt irgendwie nicht zu dem Bild von Mankells Kriminalkommissar
Wallander und den grausam düsteren Morden.
Monika ruft an. Ihr
Zug ist vor Freiburg stecken geblieben. Schliesslich muss sie wieder umkehren,
da sie unmöglich den Nachtzug von Hamburg nach Kopenhagen erreichen kann. Am
Montag will sie es nochmal versuchen.
Zum Abschied legt sich
der Koch nochmals ins Zeug. Es gibt feine Pasta an Lachs-Rahm-Sauce und Salat.
Statt Dessert gibt’s ein
spannendes Backgammon Final. P. gewinnt (mit viel Dusel) im Tiebreak.
| Möllers Bryggeri |
| Ystad |
Sonntag, 23. Juni
Ystad (Hafentag)
Wind: N-N 2-3 m/s
Morgenbad.
Brrrrrrrhhhh! Kein Wunder ich bin der Einzige weit und breit.
Der Skipshandel öffnet um 11Uhr. Ich kaufe Lack, Sandpapier,
den Hamnguiden No.7 und 10m Seil.
Dann mache ich mich
daran den Traveller zu lackieren. Der alte Lack wird fein säuberlich
abgeschliffen und – geschabt.
Nachdem die 1.
Lackschicht aufgebracht ist mache ich im COOP nochmal einen Grosseinkauf. Die
Hilde ist jetzt parat für die neue Crew.
Noch ein Bad im Meer.
Fühlt sich schon 1⁰ wärmer an als heute morgen.
| Bald erstrahlt der Traveller in neuem Glanz |
Montag, 24. Juni
Ystad (Hafentag)
*
* In der Schweiz kommt diese Woche eine Hitzewelle mit Temperaturen von > 35⁰
Wind: O 2-4 m/s
Morgendliche Routine.
Dann mache ich weiter mit Lackieren. Wo ich schon mal dabei bin, lackiere ich
auch noch das Tischbein und die Pinne.
Anschliessend mache
ich mich auf den Weg zum Arken Zoo. Ich habe nämlich den Auftrag bekommen, für
Ronja eine Ausziehleine zu kaufen. Der Laden ist eine ½ Stunde zu Fuss in einem
Shoppingkomplex am Stadtrand. Unterwegs mache ich halt bei einem Frisör und
lasse mir die Haare schneiden. Gegenüber Zoogeschäft finde ich in einem
Baugeschäft auch eine Styroporplatte.
Wieder zurück im Hafen
schneide ich aus dem Styropor Bodenplatten für die Bilge zu. Dann noch ein
weiterer Lackierungsgang. Alles erledigt. Hilde und Käpten sind parat für die
neue Crew.
Dienstag, 25. Juni
Wind: OSO 4m/s
Diesmal hat es geklappt! Pünktlich um 8.30 Uhr kommen Monika & Ronja an.
Mittwoch, 26. Juni
Wind: SOO 0-1m/s
Donnerstag, 27. Juni
Wind: NW 5-6 m/s
Freitag, 28. Juni
Wind: SW 5-6 m/s
Samstag, 29. Juni
Wind: SW 5-6 m/s
Sonntag, 30. Juni
Wind: SSO 5m/s
Dienstag, 25. Juni
Von: Ystad Nach: Kåseberga
Wind: OSO 4m/s
Ab: 12.00 An: 16.15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
14
|
11
|
3
|
Übertrag
|
231
|
200
|
31
|
TOTAL
|
245
|
211
|
34
|
| Die neue Crew ist eingetroffen |
Diesmal hat es geklappt! Pünktlich um 8.30 Uhr kommen Monika & Ronja an.
Nach einem ausgiebigen
Frühstück und nachdem alle Sachen wohl verstaut sind legen wir dann ab. Ronja
macht während der Fahrt das, was sie am liebsten macht, nämlich schlafen.
Wiedersehen mit Kåseberga.
Hier waren wir schon 2009 auf unserem ersten Törn mit der Hilde. Kåseberga ist
bekannt für seine Ales Stene, eine Art Stonehenge. Hinkelsteine in der Form
eines Wikingerschiffes. Niemand weiss wirklich, was es war: Grabstätte,
Kultstätte, oder eine Art Sonnenkalender?
Von dort hat man eine
prächtige Aussicht … im Dunst erkennt man sogar das 30 sm entfernte Bornholm. Der
blühende Mohn am Hang über dem Hafen macht den kleinen Hafen zu einer roten
Oase.
Die andere Attraktion
war schon vor 10 Jahren die Fischräucherei. Inzwischen sind noch ein paar
Kioske und Restaurants dazugekommen.
Wie es sich gehört,
essen auch wir Räucherfisch (Lachs, Makrele und Smörfisk) zum Znacht.
Mittwoch, 26. Juni
Von: Kåseberga Nach: Simrisham
Wind: SOO 0-1m/s
S 3m/s
SW 5m/s
Ab: 8.40 An: 14.00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
18
|
11
|
7
|
Übertrag
|
245
|
211
|
34
|
TOTAL
|
263
|
222
|
41
|
Ronja ist eigentlich schon
stubenrein. Doch da klettert sie auf A.`s Matraze ….und bis wir
realisieren, was sie dort vorhat, ist es schon passiert…. ein Riesensee auf der
Matraze….tztztz Ronja!
Wir segeln. Kurs Simrishamn. Der Wind lässt auf
sich warten. Wir motoren, nehmen ein Bad…. und siehe da: es kommt Wind auf.
Wiedersehen mit
Simrishamn. Ronja hat jetzt Hilde den Rang abgelaufen. Alle wollen sie
streicheln und finden sie so „cute“. Ein Skateborder führt sie, nachdem er sie ausgiebig knuddeln durfte, in die hohe
Kunst des Boardens ein.
Puhhh, es ist heiss! Ein Bad im Hafenbecken
erfrischt. A. wandert an den Stadtrand und kauft im Do-It-Yoursel-Laden
Flügelmuttern für die Motorhalterung ein. Dieses Mal 10 Stück, die letzte war
eine "Eintages"-Flügelmutter.
Ronja badet
ausgelassen am kleinen Strand im Hafenbecken. Vielleicht zu ausgelassen? Wie
sich morgen zeigen wird.
Das Abendessen holen
wir uns im Thai Restaurant. Thai Food schmeckt immer mmmmmhhhh-fein! und enttäuscht
nie!
Donnerstag, 27. Juni
Von: Simrisham Nach: Hanö
Wind: NW 5-6 m/s
Ab: 9.15 An: 16.15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
33
|
22
|
11
|
Übertrag
|
263
|
222
|
41
|
TOTAL
|
296
|
244
|
52
|
Frühstart. Der Weg
über die Hanöbucht ist weit. Aber der Wind ist günstig und am Nachmittag ist
ein Regenschauer vorhergesagt. Nach flotter Fahrt kommen wir in eine
Flautenzone….wir müssen motoren.
Ronja wird unruhig und
muss bislen. Der Wind nimmt wieder zu. Ronja wird wieder an ihrem Schlafplatz
angebunden. Sie protestiert und heult und jammert. Das nervt! Wir nehmen wieder
den Motor zu Hilfe, um schneller nach Hanö zu kommen.
Wir finden einen
optimal geschützten Platz hinten im Hafen. Gerade noch rechtzeitig. Schwarze
Wolken bringen den vorhergesagten Regenschauer. Dann kommt die Hafenmeisterin
und sagt, dass wir umziehen müssen. Ihr Mann, der Fischer kommt nun doch heute
Abend zurück und wir besetzen seinen Platz. Ronja biselt in einem fort. Die
Tierärztin macht einen Urintest, und der bestätigt den Verdacht: wieder eine
Blasenentzündung.
Wir essen Pizza im
Hafenrestaurant. Schmeckt ganz fein, die syrischen Pizzabäcker verstehen ihr
Handwerk.
Wir machen einen Spaziergang
auf dem Uferweg zum Grillplatz. Dort treffen wir ein Rudel Dammwild, zahm wie
eine Kuhherde. Ronja macht, was sie immer macht, wenn sie etwas neues entdeckt:
sie setzt sich einfach hin und wartet was passiert.
Wir bereiten das
Krankenlager vor. Die Lebensmittel in der Bilge werden nach oben verräumt, der
Boden mit Zeitungen ausgelegt (das war gut so, denn Ronja biselt die ganze Nacht)
Dann sinkt die Hildecrew erschöpft in ihre Koje.
Dann sinkt die Hildecrew erschöpft in ihre Koje.
Freitag, 28. Juni
Von: Hanö Nach: Hällevik
Wind: SW 5-6 m/s
Ab: 10.30 An: 13.00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
7
|
6
|
1
|
Übertrag
|
296
|
244
|
52
|
TOTAL
|
303
|
250
|
53
|
Morgenbad 19⁰. Ronja
bekommt Antibiotika, Diagnose Blasenentzündung.
Bevor wir ablegen, muss es mal gesagt sein: Der Gästehafen verdient 5
Sterne. Blitzsaubere Sanitäranlagen, alles liebevoll geschmückt mit Blumen. Die
Hafenmeisterin freut sich über die Komplimente – välkommen tillbaka!
Wir segeln die kurze
Strecke nach Hällevik. Eine leichte Brise aus SW. Gemütliches Segeln ganz nach M’s
Gusto.
Hällevik ein kleiner
Badeort mit einem grossen Hafen. Früher war es ein wichtiger Fischerhafen.
Heute bietet es Platz für 200 Sportboote und 30 Gästeplätze. Wir legen uns
längsseits an die neue Westmole.
10 Minuten bis zum
Hafenbüro und zum Supermarkt. Mit Ronja brauchen wir mindestens 20 Minuten. Wir
lassen Ronja im Schatten eines Restaurants zurück und gehen einkaufen. Als wir
zurückkommen, ernten wir vorwurfsvolle Kommentare… „the dog was very
sad“ Ronja hat lauthals gezetert and gejault und alle haben sie getröstet und gestreichelt.
Zum Znacht gibt’s Gschwellti
mit Käse. Anschliessend noch ein Bad am nahen Sandstrand. Dann sinken wir in
die Koje und schlafen alle drei wie Murmeltiere. Ronja ist zum Glück wieder „dicht“.
![]() |
| Route: 0 Skanör, 1 Trelleborg (Gislövs Läge), 2 Ystad, 3 Kåseberga, 4 Simrishamn, 5 Hanö, 6 Hällevik |
Samstag, 29. Juni
Von: Hällevik Nach: Gunnön
Wind: SW 5-6 m/s
W 7-8 m/s
Ab: 10.30 An: 13.00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
15
|
14
|
1
|
Übertrag
|
303
|
250
|
53
|
TOTAL
|
318
|
264
|
54
|
Der Tag beginnt, wie
er geendet hat, mit einem Bad im Meer.
Dann segeln wir mit
einer frischen Brise nach Gunnön. Unser Tagesziel ist schon von weit her
sichtbar – eine riesige Papierfabrik. Der Hafen, er gehört dem Bootsklub der
Fabrik, ist aber ein richtiges Idyll, abgesehen von den schlotenden Kaminen und
ab und zu stinkt es auch ein bisschen.
Ausser einem älteren
Seglerpaar aus Polen sind wir die einzigen Gäste. Die Hafengebühr 10 Euro oder
100 Kronen inklusive WC, Dusche und Strom ist im Briefkasten am Klubhaus
einzuwerfen und wichtig: Der Eintrag ins Gästebuch!
Es ist heiss 30 Grad. Ein
erfrischendes Bad. Wassertemperatur 20⁰. M. legt sich auf die Bank Im Schatten des Klubhauses
machen Monika und Ronja Siesta - M. auf der Bank und R. unter der Bank.
Sonntag, 30. Juni
Von: Gunnön Nach: Karlshamn Stärnö Vindhamn
(Einkaufsstop im Karlshamn Centralhamn)
Wind: SSO 5m/s
S 8m/s
W 8-12 m/s
Ab: 10.40 An: 13.00 (Karlshamn Centralhamn)
16.00
(Stärnö)
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
9
|
7
|
2
|
Übertrag
|
318
|
264
|
54
|
TOTAL
|
327
|
271
|
56
|
Heute Abend ist viel
Wind vorhergesagt. Wir segeln nach Karlshamn Innerhamn, dort kaufen wir ein und fahren
dann weiter zum Klubhafen in Stärnö.
Schöner Hafen, ausgestattet
mit allem, was das Herz begehrt: Klubhaus mit schattiger Terrasse. Sogar Velos
stehen gratis zur Verfügung!
Montag, 1. Juli
22⁰
Dienstag, 2. Juli
19⁰
| Karlshamn Centralhamn |
| Stärnö Vindhamn |
![]() |
| Route: 0 Hällevik, 1 Gunnön, 2 Karlshamn (Stärnö Vindhamn) |
Montag, 1. Juli
Karlshamn Sternö Vindhamn
(Hafentag)
Wind: W 8-10 m/s
In aller
Herrgottsfrühe, wenn alle noch schlafen und uns keiner ermahnen muss, dass
Hunde an die Leine gehören, machen wir einen Spaziergang (3km) um die Insel
Böon. Eine sehr schöne Schäreninsel. Unterwegs gibt’s Hundeschule. Leinentraining,
viel Geduld ist angesagt.
Heute & Morgen ist
viel Wind angesagt. Wir machen einen Hafentag. Soviel Wind hat es heute dann nicht,
dafür ab und zu einen Regenschauer.
Ein Morgenbad im
Hafenbecken ….. brrrrrrrr 15⁰ …. ab in die warme Dusche!
Gemütliches Frühstück auf der Terasse des Klubhauses. Logbuch/Blog
schreiben. M. wäscht Hose und Blusen. A. pedalt nach Karlshamn Benzin kaufen.
Dann noch ein Hundespaziergang. Wir entdecken die ersten Heidelbeeren in
diesem Jahr.
Die Hitzewelle ist vorbei. Wir geniessen warme Stube des Klubhauses.
Dienstag, 2. Juli
Karlshamn Sternö Vindhamn
(Hafentag)
Wind: WNW 10 -12 m/s
Heute bläst es kräftig
kräftig, wie vorhergesagt. Morgenprogramm ditto wie gestern (ausser Morgenbad).
![]() |
| Die ersten Heidelbeeren |
Mittwoch, 3. Juli
Von: Stärnö Vindhamn Nach: Tjärö
Wind: WNW 7-9 m/s
Ab: 7.30 An: 9.30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
9
|
9
|
-
|
Übertrag
|
327
|
271
|
56
|
TOTAL
|
336
|
280
|
56
|
Frühstart. So
erreichen wir unser Tagesziel Tjärö bevor der Wind wieder zulegt.
Zweites Frühstück in
Tjärö.
Sehr schöner
Gästehafen. Restaurant mit grosser Terrasse, neue Sanitäranlagen inklusive
Sauna, gut markierte Wanderwege und Feuerstellen, auf der ganzen Insel
verteilt. Ein Vandrerhem (Hostel) mit Grossküche und Aufenthaltsraum. Ein Zelt
aufstellen kann man auch - auf der ganzen Insel. Im Gästehafen hat es noch viel Platz und wir
können uns bequem längsseits an den Steg legen.
Die Hildecrew macht
eine Siesta. Anschliessend erkunden wir den Nordteil der Insel.
Wir grillieren
Spareribs und Dillkartoffel. Dann geht’s ab in die Sauna. Bad im Meer… brrrrrhh
ist das kalt!!!!… nur noch14⁰.
| 2. Frühstück in Tjärö |
| Tjärö Gästehafen |
| Restaurant mit Terrasse |
| Schäreninsel Idyll |
| so gefällt es uns! |
Donnerstag, 4. Juli
Tjärö
(Hafentag)
14⁰
Wind: W 7-8 m/s
Der Tag beginnt mit
einem early morning walk (6 Uhr) mit Hund.Dieses mal entdecken wir den Südteil
der Insel. Ronja darf wieder frei laufen. Das gefällt ihr viel besser als die
blöde Leine. Zum Schluss treffen wir auf eine Kuhherde mit Stier, die neugierig
anmarschiert kommen, um diesen seltsamen Hund zu bestaunen. Wir schaffen es
noch rechtzeitig auf die andere Seite des Zauns.
| early morning walk mit Hund |
| Zeckenkontrolle |
Freitag, 5. Juli
Von: Tjärö Nach: Ronneby (Ekenäs)
Wind: WNW 7-9 m/s
Ab: 10.10 An: 12.30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
11
|
11
|
-
|
Übertrag
|
336
|
280
|
56
|
TOTAL
|
347
|
291
|
56
|
Der Wecker „Ronja“
weckt um ½ 5 Uhr. Sie kotzt irgendwelche Plastikteile aus, die sie zerfötzelt
hat. Nachdem alle ihr Morgenpipi erledigt haben, schläft die Crew weiter bis ½
7 Uhr. Anschliessend machen wir alle 3 einen Spaziergang über die Insel und
lassen uns von der Morgensonne aufwärmen. Frühstück im Windschatten auf der
Restaurantsterrasse.
Heute ist sportliches
Segeln angesagt. Angefangen mit einem sportlichen Start nach dem Segelsetzen im
Hafen, schaffen wir gerade noch rechtzeitig die Halse vor den Steinen…. die
Zuschauer haben sich schon von den Bänken erhaben – spannendes Hafenkino.
Dann geht’s sportlich
weiter mit achterlichem Wind zwischen den roten und grünen Bojen duch die
Schärenwelt. Eine Halse folgt der anderen.
Wir machen in Ronneby
(Ekenäs) fest. Nachdem die Wäsche in der Waschmaschine ist, mieten wir Velos und
fahren 3 km nach Ronneby zum Einkaufen. Ronja lassen wir auf dem Schiff zurück.
Als wir wieder zurückkommen hat Ronja mal wieder „ins Bett gemacht“ .
Heute Nacht gibt’s
Rambazamba am Bootsteg. Die Partygänger kommen nach Mitternacht von der Disco
auf der Nachbarinsel zurück. A. macht sich Sorgen, was die so alles anstellen könnten.
Samstag, 6. Juli
Von: Ronneby (Ekenäs) Nach: Karön
Wind: NNW 5 m/s
Ab: An:
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
-
|
-
|
-
|
Übertrag
|
347
|
291
|
56
|
TOTAL
|
347
|
291
|
56
|
Der Tag beginnt mit
einem Missgeschick: „Schissibag, Hund, Leine …. “. Die Leine fällt ins
Wasser und bis der Hund sicher auf dem Steg und der Bootshaken geholt ist, ist
die Leine abgesoffen.
Nach einem gemütlichen
Frühstück, M. bekommt Kanneboller und Kaffee ans Bett (Schlafsack) serviert,
lassen wir uns von der kleinen Fähre Karö – Line auf die Nachbarinsel Karön
übersetzen.
Karön hat 18 prachtvolle
Sommervillen. Diese wurden in der Mitte des 19 Jahrhunderts, zu der Zeit, als
Baden im Meer populär wurde, im sogenannten Schweizer Stil, von wohlhabenden
Gästen des Badeorts Ronneby gebaut.
Wir machen einen
Inselrundgang auf der Strandpromenade. Ronja freut sich, dass sie wieder mal,
ohne Leine, sich so richtig austoben darf.
Wieder zurück,
beschliessen wir, nach Karön umzuziehen. Dort können wir bequem am leeren Steg
längsseits anmachen. Ronja lernt heute selbständig vom Schiff auf den Steg und
wieder zurück aufs Schiff zu klettern.
Zum Znacht kocht A.
einen Klassiker aus der Bordküche: Gemüsespaghetti an Joghurtsauce. Etwas
aufwändig, aber wir haben ja Zeit.
Es ist kühl, aber dank
„Öfeli“ lässt es sich ganz gut aushalten.
(p.s.: am nächsten
Morgen zeigt das Thermometer in der Kajüte 11⁰. )
Sonntag, 7. Juli
Von: Karön Nach: Arpö („Gänse Insel“)
Wind: NNW 2-4 m/s
Ab: An:
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
10-
|
8
|
2
|
Übertrag
|
347
|
291
|
56
|
TOTAL
|
357
|
299
|
58
|
| "Heidelbeeren sind mmmmhfein" |
Weiterer Inselspaziergang, diesmal ausgerüstet mit Heidelbeerraffel. Beim Beeren sammeln macht auch Ronja begeistert mit. Heidelbeeren findet auch sie mmmmhhhfein.
Unser Tagesziel Arpö …
wurde uns von unserm polnischen Segelnachbar in Gunnön empfohlen. Dort lebt
seit 4 Jahren im Sommer der „Gänsevater“ Ulrich Killian, ein Deutscher aus Schleswig
Holstein, mit einem Dutzend Gänsen.
Nachdem wir am
Bootssteg festgemacht haben, machen wir uns an die Erkundung der Insel. Eine Kuhherde
gallopiert davon: Da packt Ronja der grosse Schreck. Sie assoziert das aber mit
einem grossen Baumstamm und ist auch später nicht mehr an diesem Baumstamm
vorbei zu bekommen.
Wir treffen die Brüder
Killian in ihrem Garten mit den Gänsen. Anscheinend haben sie gerne Besuch und
informieren bereitwillig über ihr spannendes „Gänse Projekt“.
Montag, 8. Juli
Von: Arpö Nach: Karlskrona (Dragsö)
Wind: N 5-6 m/s
Ab: 12.30 An:
15.15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
9
|
5
|
4
|
Übertrag
|
357
|
299
|
58
|
TOTAL
|
366
|
304
|
62
|
P. von der deutschen
Segelyacht Filou („seit 10 Jahren unterwegs im Blekkinge Skärgard“) gibt uns
noch ein paar gute Tipps für “Boot & Zelt“ Ankerplätze.
Der Gänsevater kommt
vorbei und macht mit dem Kajak eine Ausfahrt mit seinen Gänsen.
Wir warten nach einen
Regenschauer ab und schaffen es gerade noch rechtzeitig zur Brückenöffnung (5
Minuten nach jeder Stunde).
In Saltö machen wir
einen Boxenstop bei der MMG Werft. Sie haben zwar keine Tohatsu Vertretung,
lassen sich aber überreden den Service (20 h Service für den neuen Motor) zu
machen. Morgen früh um 8 Uhr.
Wir fahren 1 ½ Sm
weiter und machen im Klubhafen Dragsö fest. Die Hafenmeisterin findet einen passenden
Platz für uns. Der Hafen bietet perfekten Service. Für 200 Kr. gibt’s neben
Dusche, WC, Strom auch Waschmaschine/Trockner, Sauna, Küche/Aufenthaltsraum und
Velos alles inklusive. Wir nutzen das grosszügige Angebot und stecken eine
Wäsche in die Waschmaschine. Nur das Trocknen will nicht so recht klappen. Auch
nach dem 3. Durchgang ist die Wäsche immer noch feucht.
M. kocht einen feinen
Risotto zum Znacht.
Dienstag, 9. Juli
Von: Karlskrona
(Dragsö) Nach: Karlskrona (Stadhamn)
(Boxenstop in Saltö zum Motorservice)
Wind: a.m. : NNW 4-5 m/s
p.m.: S 3-4 m/s
Ab: 7.30 An:
12.00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
3
|
2
|
1
|
Übertrag
|
366
|
304
|
62
|
TOTAL
|
369
|
306
|
63
|
Pünktlich um 8 Uhr
sind wir bei der Werkstatt. Um 9 Uhr ist der Service gemacht. Anschliessend
lässt sich A. im Bat & Fiske Laden, gerade gegenüber von der
Werkstatt, beraten und kommt mit neuem
Angelzubehör inklusive Würmern wieder zurück. Petri Heil!
Nachdem wir in
Karlskrona (Stadhamnn) festgemacht haben, gehen wir als erstes zum Marine
Museum. Im Restaurant des Museums gibt es, ein weiterer heisser Tipp von unserm
deutschen Segelnachbarn in Arpö, ein vorzügliches und günstiges (120 SEK)
Lunchbuffet mit traditionellen Gerichten Südschwedens. Das Buffet ist populär
-wir müssen erst mal Schlange stehen - aber es wird seinem Ruf gerecht
…..mmmmmmmmhhhhhh FEIN!
Das weitere Programm
wird immer wieder durch Regenschauer durcheinander gebracht. (Laut www.yr.no dürfte es
eigentlich den ganzen Tag nicht regnen).
Schlussendlich haben
wir den Weinvorrat wieder ergänzt und im ICA Lebensmittel für die nächsten 2-3
Tage eingekauft. Ronja lernt bei dieser Gelegenheit das schwedische Stadtleben
kennen, was sie ganz giggerig macht.
Mittwoch, 10. Juli
Von: Karlskrona
(Stadhamn) Nach: Saljö Udde
Wind: am : NW 2-3 m/s
p.m.: SO-SW 4 -5m/s
Ab: 10.00 An:
11.30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
3
|
3
|
-
|
Übertrag
|
369
|
306
|
63
|
TOTAL
|
372
|
309
|
63
|
Der Tag beginnt sehr
früh mit einem Missgeschick. Ronja hat mal wieder „ins Bett gemacht“, d.h. auf
den Boden über dem Kühlschrank in die Bilge. So muss A. als erstes heute morgen
den „Kühlschrank“ putzen und Butter, Yoghurt, Käse, etc. gut abwaschen…. Das
meiste ist ja gut verpackt, aber man weiss ja nie…
In der Traditionskonditorei
Gylles kauft A. feine Kannel-und
Kardamon Boller.
Unser Tagesziel Saljö
ist nur einen Katzensprung von Karlskrona entfernt. Früher eine Militäranlage,
dann eine Art Naturhafen (gratis) und heute ein privat-betriebener Gästehafen.
Wir sind die einzigen Gäste. Kein Wunder den die Liegegebühren sind einiges
höher als in Karlskrona (SEK 295). So haben wir den Hafen exclusiv für uns –
was für ein Luxus!
Über dem Hafen hat es
einen Aussichtspunkt mit einer fast 360⁰ Rundumsicht auf die Schärenlandschaft und auf
Karlskrona im Westen. Von hier aus soll der Spion Wennerström seine Nachrichten
in den Ostblock gefunkt haben.
Wir grillieren ein grosses Flintsteak und Dillkartoffeln und geniessen ein
feines Znacht, windgeschützt (vor den Sanitäranlagen) unserer exclusiven Insel.
Donnerstag, 11. Juli
Von: Saljö Udde Nach: Stenshamn
(Utlängan)
Wind: SW 4 -5m/s
Ab: 11.00 An:
15.15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
13
|
10
|
3
|
Übertrag
|
372
|
309
|
63
|
TOTAL
|
385
|
319
|
66
|
Morgenbad (17⁰). Frühstück
an der Sonne. Muesli mit Heidel-und neu auch Himbeeren!
Für Morgen sind östliche Winde vorhergesagt. Da bietet sich ein Rundtour in die äusseren Schären
an.. Immer schön süferlig, zwischen den roten und grünen Tonnen durch, erreichen
wir Stenshamn (Utlängen) unser Tagesziel.
Stenshamn: hübsche einfache Sommerhäuschen. Über einen Damm kommt man
nach Utlängen. Wir laufen bis zum Fyr (Leuchtturm).
Über der Tür des Hafenkiosks hängt eine Tafel „Swedseglingar“. Eine
Statistik der Boote die vor der Insel in „Schieflage“ gekommen sind, weil sie
auf einen Stein gelaufen sind. Letztes Jahr (gutes Wetter, viele Boote) war ein
Rekordjahr: 25 Havarien. Dieses Jahr sind es auch schon 6.
| Stenshamn |
| "Snedseglingar" |
Freitag, 12. Juli
Von: Stenshamn
(Utlängan) Nach: Aspö (Lökanabben)
23⁰
Wind: O-SO 4 -5m/s
Ab: 11.30 An:
14.15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
11
|
9
|
2
|
Übertrag
|
385
|
319
|
66
|
TOTAL
|
396
|
328
|
68
|
Frühstück in der
Morgensonne. Muesli mit Himbeeren und Heidelbeeren. Die Perenning und Monikas
Hose sind wieder trocken.
Mit Ostwind segeln wir
wieder zurück. Schön süverlig zwischen den roten und weissen Bojen. Wir wollen
nicht die Ursache für den 7. Strich auf der Tabelle sein.
Gegenüber dem Hafen
liegt das Kastell Drottingskär. Eine Befestigungsanlage, 1642 nach dem Frieden
von Rostock errichtet. Da bekam Schweden Schonen, Blekinge und Halland
zugesprochen. Die 4 Festungstürme wurden nach den 4 Töchtern des Königs
benannt. Die Festung war so feucht, dass die Soldaten ihre Kleider und
Strohmatratzen an der Sonne trocknen mussten, damit sie nicht verschimmelten.
Die Festung ist noch sehr gut erhalten. Sie wurde nie angegriffen.
Samstag, 13. Juli
Von: Aspö (Lökanabben) Nach: Karlskrona
(Stadshamn)
Wind: SW 0-1m/s
Ab: 9.40 An:
11.30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
4
|
-
|
4
|
Übertrag
|
396
|
328
|
68
|
TOTAL
|
400
|
328
|
72
|
| Karlskrona Marine Museum |
| Schwarze Wolken am Horizont.... |
Das Programm für heute: Grosseinkauf und Schiff parat machen für die neue Hilde Crew.
Wir motoren nach Karlskrona
(Stadshamn). 2. Kaffee mit Kannel- und Kardamon Bullar aus der Gylli Konditori.
Schwarze Wolken ziehen auf und bald kommt auch schon der erste Regenschauer.
Grosseinkauf mit Rucksack. Auf dem Rückweg finden wir in einer Buchhandlung
Schutz vor dem nächsten Regenschauer und einen Kartenset für Südost Schweden
(Kalmar Bucht).
Danach räumt A. das
Vorschiff aus und um. Die Kleiderkiste wird zur Proviantkiste umfunktioniert.
Bei der Gelegenheit bemerken wir, dass die Bilge vorne unter Wasser steht. Der
Sack mit den Ersatzsegeln liegt halb im Wasser Der Abfluss Richtung Lenzpumpe
ist verstopft.
Als dann endlich alles
um- und wieder eingeräumt ist, gönnen wir uns eine feine Pizza im „Montmartre“
p.s.: Ronja ist heute
zum 1. Mal vom Steg ins Wasser gerutscht.
M. kann sie gerade noch am Halsband wieder herausziehen.
Sonntag, 14. Juli
Von: Karlskrona
(Stadshamn) Nach: Tromtö
Wind: SW 4-5m/s
Ab: 14.15 An:
16.15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
6
|
6
|
-
|
Übertrag
|
400
|
328
|
72
|
TOTAL
|
406
|
334
|
72
|
![]() |
| Basel Badischer Bhf. |
| Karlskrona: Die neue Crew ist eingetroffen |
| jetzt muss nur noch alles verstaut werden... |
| Unterwegs nach Tromtö... |
Pünktlich um 12.12
kommt die neue Crew Annatina (37), Malin (9), Nika (7), Lovis (3) und Saana
(11Mte) mit Ersatzbus in Karlskrona an. Erschöpft aber guter Dinge nach 23
Stunden Bahnreise. Mit dem Motto „Reisen mit der Bahn – the last
frontier“….Verspätung (Personenunfall), Zugausfall, Ersatzbus, etc. alles
inklusive.
Duschen. Noch ein
Picknick auf der Hafenmole. Alles wird irgendwie verstaut und dann heisst es
Leinen los. Wir erreichen nach 6sm segelnd unser Tagesziel Tromtö. Ein
idyllisch gemütlicher Klubhafen. Ohne Wasser, ohne Strom, aber mit WC,
Grillplatz, einer grossen Wiese zum Zelten, ein Sandstrand, Stand-Up Paddle
Boards, Ruderboot, Optimisten Jolle und Pedalos für die Kinder…. Alles für 120
SEK für’s Boot und 120 Sek für’s Zelt.
Alle sind begeistert.
Der Start ist geglückt. Wir müssen nicht lange warten, bis der erste Schwede ungläubig
fragt: „…did you sail all the way from Germany with that many people?”
Wir grillieren Würste,
Fleisch, Maiskolben und Dillkartoffeln. Dann verzieht sich die neue Crew ins
Zelt. Annatina schläft beim Vorlesen der Gutenachtgeschichte vor den Kindern
ein.
| 2 Babies an Bord |
| Auspacken.... |
| ..... ein perfekter Tag geht zu Ende |
Montag, 15. Juli
Tromtö (Hafentag)
Wind: SW 4-8m/s
Ausschlafen. Ausgedehntes
Frühstück. Die Kinder probieren die Pedalos und die Stand up Paddle
Boards aus. Nika versucht ihr Anglerglück. 2 Fische beissen an, sind aber so
klein, dass sie wieder zurück ins Wasser dürfen.
Familienspaziergang zum Utsiktberget.
Dienstag, 16. Juli
Von: Tromtö Nach:
Arpö („Gänseinsel)
Boxenstop in Hasslö/Hallarna
Wind: NNW 5-7m/s
Ab: 9.05 An:
11.15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
5
|
5
|
-
|
Übertrag
|
406
|
334
|
72
|
TOTAL
|
411
|
339
|
72
|
7 Uhr Aufstehen.
Innerhalb 1 Stunde ist das Zelt abgebaut und alle Matten und Schlafsäcke
eingepackt. Schnelles Frühstück. Monika qualifiziert sich als talentierte Staumeisterin.
Das halbe Bett wird belassen als Sitz-/Liege und Spielfläche für die Kinder.
Unter dem Bett wird Ronja einquartiert.
Kurz nach 9 Uhr sind
wir startbereit. 9.45 Uhr sind wir bei der Brücke. Die Brücke öffnet 5 Minuten
nach der vollen Stunde.
Gleich nach der Brücke
machen wir einen Boxenstop in Hasslö/Hallarna und tanken Wasser.

| unterwegs nach Arpö |
Auf Arpö legen wir uns
wieder längsseits an den Steg. Das erleichtert das Auspacken.
Der Rest ist Routine:
Zelt aufbauen. Picknick essen. Die Kinder bauen eine Schaukel. M. putzt das TC
– und hofft, dass sie so ein paar Karma-Punkte verdient.
Wir besuchen den
Gänsevater Killian. Er ist gerade mit 2 Besuchern mit der Testfahrt des
Motorboots beschäftigt.
Dunkle Wolken am
Horizont. Wir schaffen es gerade noch vor dem Regenschauer zurück auf die
Hilde.
Eine deutsche S/Y
fährt unter Motor durch den Sund. Plötzlich rumpelt es… da war wohl ein Stein.
Laut dem „Gänsevater“ hat es einige Unterwassersteine, die in der Karte nicht
verzeichnet sind.
Zum Znacht gibt’s
Spaghetti con Pomodore. Ein hoffnungsloses Unternehmen, bei dem Wind, Spaghetti
& Sauce warm auf den Teller zu bekommen.
Der „Gänsevater“ kommt
noch auf ein Glas Wein und einen Schnack vorbei. Er sagt, dass er sich freut
über Besuch, denn bei aller Liebe, kann man sich mit Gänsen doch nicht so gut
unterhalten.
Mittwoch, 17. Juli
20⁰
Donnerstag, 18. Juli
22⁰
Freitag, 19. Juli
20⁰
Dichter Nebel löst sich langsam in der warmen Morgensonne auf. Die Schafe kommen auf Besuch. Ronja und Schafe beschnuppern sich Nase an Nase … ein ganz freches Schaf gibt dem Hund dann noch mit dem Kopf einen Schubs… „warte du blödes Schaf, bis ich gross bin!“
Samstag, 20. Juli
22⁰
Sonntag, 21. Juli
22⁰
| Arpö |
| Der Gänsevater ist am Motorboot testen... |
| .... kommt aber später auf einen Schnack vorbei. |
Mittwoch, 17. Juli
Von: Arpö Nach: Karön
(Ronneby)
Wind: SW 3-4m/s
Ab: 10.30 An:
13.15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
10
|
10
|
-
|
Übertrag
|
411
|
339
|
72
|
TOTAL
|
421
|
349
|
72
|
Morgenbad (18.5⁰)
Mit gutem Wind segeln wir nach Karön (Ronneby). Es hat erstaunlicherweise
noch viel Platz. Die Hilde wird festgemacht, noch mal umparkiert und dann endgültig
wieder zurückparkiert. Unterdessen baut Annatina mit den Kindern das Zelt auf.
Ein idealer Platz am Badestrand, Meerblick inklusive.
A&M fahren mit der Karö-Line nach Ekenäs, der Hafen gegenüber,
mieten Velos und pedalen 3 km nach Ronneby zum Einkaufen. Grosseinkauf.
Schwerbepackt geht’s dann wieder zurück. (ps. später merken wir, dass Senf, Käse
und Pancakemehl fehlen. Ob wir wohl einen Einkaufsack im Laden vergessen haben?).
Wieder zurück, stecken wir noch die Wäsche in die Waschmaschine.
Zum Znacht gibt’s Gschwellti mit Räucherfisch. Und es geschehen noch
Zeichen und Wunder: Alle, ohne Ausnahme, finden das mmmmmmmmmhFEIN!
| Grosseinkauf mit Velo |
| Fitness - wer macht die beste Kerze? |
Donnerstag, 18. Juli
Von: Karön (Ronneby) Nach: Stora
Ekön
Wind: S 2-3m/s
Ab: 11.45 An:
14.00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
4
|
4
|
-
|
Übertrag
|
421
|
349
|
72
|
TOTAL
|
425
|
353
|
72
|
Gemütlich segelnd
erreichen wir Stora Ekön. Auf der Nordseite, in einem ehemaligen Lotsenhafen,
kann man bequem festmachen. Nachdem die Tagesbesucher wieder abgefahren sind,
verlegen wir die Hilde auf die Innenseite der Betonpier und liegen jetzt
optimal geschützt vor dem Schwell der vorbeifahrenden Motorboote.
A. packt den Potje aus
der Backkiste und kocht ein Chilli con Carne. Der Potje ist randvoll. Da
müssen wir wohl noch tagelang Chilli Resten essen. Aber siehe da, bevor die
Sonne untergegangen ist, ist der Potje leer.
Eine weitere Runde im „Skyo-Glace-Cup“ (der Gewinner bekommt beimder nächsten Gelateria eine
Glace und die anderen dürfen nur zusehen). Dann verziehen wir uns müde in die
Schlafsäcke.
| Stora Ekön |
| wir liegen gut geschützt im ehemaligen Lotsenhafen |
| während im Potje das Chilli schmort... |
| .... machen wir noch ein Spielchen |
| Chilli schmeckt mmmmh.... |
| ....FEIN! |
| Gute Nacht! |
Freitag, 19. Juli
Von: Stora Ekön Nach: Tjarö
Wind: S 0-1m/s
(Flaute)
Ab: 12.00 An:
14.30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
7
|
-
|
7
|
Übertrag
|
425
|
349
|
72
|
TOTAL
|
432
|
353
|
79
|
| Guten Morgen! |
| Ein erfrischendes Morgenbad |
| Saana und Annatina waschen ab |
Dichter Nebel löst sich langsam in der warmen Morgensonne auf. Die Schafe kommen auf Besuch. Ronja und Schafe beschnuppern sich Nase an Nase … ein ganz freches Schaf gibt dem Hund dann noch mit dem Kopf einen Schubs… „warte du blödes Schaf, bis ich gross bin!“
Staumeisterin M. verstaut
wieder alles im Schiff. Jeden Tag ein bisschen besser. Dann motoren wir,
mangels Wind, nach Tjarö. Unterwegs gibt es einen erfrischenden Badestop.
In Tjarö wimmelt es nur
so von Besuchern. Aber am Steg hat es noch viele freie Plätze.
Zelt aufstellen. Wir grillieren
wieder Dillkartoffel, Würste, Fleisch und Maiskolben.
Anschliessend geht
Grosspapi mit den Kindern in die Sauna.
„Satzball“ im
Backgammon. A. gewinnt den 2. Satz 6:1.
Samstag, 20. Juli
Von: Tjarö Nach: Tärnö
(Kroken)
Wind: SO
4-5m/s
Ab: 11.45 An:
13.00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
5
|
5
|
-
|
Übertrag
|
432
|
353
|
79
|
TOTAL
|
437
|
358
|
79
|
Ronja schafft heute den
Hattrick. Sie fällt 3-mal ins Wasser*. Als sie M. beim 3. Mal rettet, wäre sie beinahe
selbst ins Wasser gefallen.
*(p.s. spät am Abend,
auf dem Weg ins Bett, noch ein 4. Mal).
In Tärno machen wir an
der Gästebrücke Kroken fest. Ein idealer Platz mit WC, Wasser, Grillplatz und
Tisch & Bank – alles gratis. Die
Insel ist ein Sommeridyll, schmucke Sommerhäuschen mit bunten Blumen und gepflegtem
Rasen.
Spaziergang zum Hafen
& Fähranleger Laxboden. Im Kiosk kaufen wir Salat, Kanelbullar und Glace.
Zum Znacht gibt’s
wieder mal Pasta con Pomodore.
Letztes Runde im Skyö-Glace-Cup:
die Gewinner heissen Alfred/Lovis.
Sonntag, 21. Juli
Von: Tärnö (Kroken) Nach:
Karlshamn Stärnö Vindhamn
(Boxenstop in Karlshamn
Centralhamnen)
Wind: SW 4-5m/s
Ab: An:
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
7
|
5
|
2
|
Übertrag
|
437
|
358
|
79
|
TOTAL
|
444
|
363
|
81
|
Es regnet. Auschlafen
und Abwarten bis es wieder aufhört. (ca. ½ 9 Uhr).
Morgenbad (17⁰). Sonntagsfrühstück, M. macht Rührei.
Noch ein Spaziergang
zum Aussichtsberg. Zelt abbauen, alles verstauen.Dann heisst es wieder Leinen
los. Kurs Karlshamn Stadthafen. Eine Regenfront erwischt uns noch am Rande.
Unterschiedliche Meinungen/Erinnerungen, auf welchem Weg wir das letzte Mal in
den Hafen eingefahren sind. Die Wette gilt. Der Verlierer muss 100-mal schreiben:
„ Ich bin ein Dummie“.
M. verliert (der Track
ist der zweifelsfreie Beweis). Bekommt aber die 100-mal zu 90% erlassen, weil
sie die schlafende Lovis hütet, während die andern Grosseinkauf machen.
Picknick. Wir warten
noch einen Regenschauer ab und fahren dann Richtung Tagesziel Stärnö. Der Code
für die Dusche ist geändert worden, aber der Code zum Clubhaus ist immer noch
derselbe. Wir können daher wieder die komfortable Küche nutzen. Vater &
Tochter kochen, in bester Teamarbeit, Lachsfillet auf Senffenchel mit Reis,
während die Kinder unermüdlich Trampolin
hüpfen und M. die Hilde wieder in Ordnung bringt.
Zum Dessert gibt’s Kaffee
für die Erwachsenen und Schoko Cookies für alle. Noch eine Partie Skyo. Lovis
gewinnt.
Montag, 22. Juli
22⁰
Montag, 22. Juli
Karlshamn Stärnö
Vindhamn (Hafentag)
Wind: SW-W 5-6 m/s
Heute steht Heidelbeer
sammeln auf dem Programm.
Zum Znacht gibt’s Spaghetti
mit Bärlauchpesto Bohnen und Kartoffel.
Dienstag, 23. Juli
Von: Karlshamn Stärnö
Vindhamn Nach: Östra Bokö (Boxenstop in Karlshamn
Centralhamnen und in Wägga
Fiskehamn)
26⁰
Wind: WNW
4-5m/s
Ab: 11.15 An: 16.15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
7
|
4
|
3
|
Übertrag
|
444
|
363
|
81
|
TOTAL
|
451
|
367
|
84
|
| Umzug vom Zelt auf die Hilde |
Grauer Himmel.
Nieselregen. Frühstück de Luxe mit Heidel-und Himbeeren.
Boxenstop
imStadthafen. A. kauft Wein im Systembolaget. A. kauft Lebensmittel im Willy’s.
M. hütet die schlafenden Enkel.
Preisverleihung im
Glace-Cup. Die Sieger (Lovis & Alfred) und auch die Verlierer bekommen eine
Glace (XXL-Portionen).
Im Wägga Fiskehamn
machen wir einen weiteren Einkaufshalt: Räucherfisch im Wägga Fisk &
Delikatessrökeri kaufen wir geräucherten Lachs. Makrele und ein paar
geräucherte Shrimps.
Das letzte Stück legen
wir segelnd zurück. Auf der Südseite von Östra Bokö machen wir längsseits an
einem Steg fest. Ausser einem Motorboot sind wir die einzigen Besucher. Auf der
Nordseite liegen einige Motorboote. Kinderfreundlichen Badestrand. Neue
WC/Duschanlage. Welch ein Luxus!
A. + M. machen mit
Ronja einen Inselrundgang auf einem manchmal rudimentären Trampelpfad.
Gschwellti &
Räucherfisch zum Znacht. Wolkenloser Himmel. Ein lauer Sommerabend. Ein
wunderschöner Platz.
| Östra Bokö |
Mittwoch, 24. Juli
Von: Östra Bokö Nach: Tjärö
j
Wind: SO 4-5m/s
Ab: 10.15 An: 14.30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
9
|
3
|
6
|
Übertrag
|
451
|
367
|
84
|
TOTAL
|
460
|
370
|
90
|
Heute Morgen wolkenloser
Himmel. Morgenbad. Frühstück am Grillplatz.
Der Wind hat schon
früher auf Ost gedreht. Wir motoren ein Stück. Dann nehmen wir Kurs auf Guövik
(Empfehlung von unserm polnischen Seglernachbar inn Gunnön). Der Klubhafen (ein
ehemaliger Bauernhafen) ist nicht sehr einladend: Grosser Parkplatz, WC
abgeschlossen… da gehen wir lieber wieder nach Tjärö.
Tjärö zum Dritten. Hochbetrieb.
Es wimmelt nur so von Leuten. Wir legen uns längs ganz innen vom Steg.
Baden. Glace für die
Kinder. Sauna.
Annatina
kocht feines Ratatouille mit Couscous. Warmer Sommerabend. Windstill. Nach Sonnenuntergang kommen die Mücken.
Donnerstag, 25. Juli
(a.m)
(p.m.)
Dicke Nebelsuppe. Sonntagsfrühstück/-brunch auf der Restaurantterrasse, inklusive Spiegeleier mit Schinken. Da muss man den Leuten vom Restaurant mal ein besonderes Kränzchen winden, dass sie so grosszügig die Leute auf der Terrasse picknicken lassen.
Freitag, 26. Juli
Samstag, 27. Juli
Donnerstag, 25. Juli
Von: Tjärö Nach: Funkön
24⁰
Wind: SW
2-4 m/s
Ab: 11.45 An: 17.00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
9
|
7
|
2
|
Übertrag
|
460
|
363
|
90
|
TOTAL
|
469
|
377
|
92
|
Dicke Nebelsuppe. Sonntagsfrühstück/-brunch auf der Restaurantterrasse, inklusive Spiegeleier mit Schinken. Da muss man den Leuten vom Restaurant mal ein besonderes Kränzchen winden, dass sie so grosszügig die Leute auf der Terrasse picknicken lassen.
Als sich der Nebel
langsam lichtet, legen wir ab. Gemütliches Sonntagssegeln, Badestop inklusive.
Ca. 3 sm vor unserm Tagesziel, sehen wir eine Segelyacht an einer Betonpier.
Das wäre doch ein idealer Ankerplatz. Wir nehmen die Segel runter, machen einen
U-turn und steuern die Pier an. Der Schwede lots uns zwischen 2
Unterwassersteinen hindurch. Der eine ist mit einer gelben Spiere markiert, der
andere ca. 15m entfernt nicht. Tack sa mycket! Ohne diese Hilfe hätte das böse
ins Auge gehen können. Wer's auch probieren möchte, den Platz immer von Norden
her ansteuern.
Alle sind begeistert,
ein super Plätzchen. Der Schwede gibt uns noch ein paar Tipps für schöne
Ankerplätze und überlässt uns dann den Platz für uns allein. Alle nehmen noch
mal ein Bad, dann ist auch bald Zeit fürs Znacht (Gschwellti & Käse), auf
dem Betonkai. Nach Sonnenuntergang summt die Insel vor Mücken. Wir verziehen uns
schnell ins Zelt bzw. Schiff.
Freitag, 26. Juli
Von: Funkön Nach: Karön (Ronneby)
Wind: a.m. ONO 2-3 m/s
p.m. ONO 6-7m/s
Ab: 11.45 An: 17.00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
2
|
-
|
2
|
Übertrag
|
469
|
377
|
92
|
TOTAL
|
471
|
377
|
94
|
Wir fahren nach
Ekenäs/Karön durch die „Hintertür“. Heute ist Waschtag. 3 mal Waschmaschine/
Trockner füllen. Das Rahmenprogramm besteht aus Baden am Sandstrand und
Heidelbeeren sammeln. So vergeht der Tag.
Der Wind hat
zugenommen, Schaumkronen bis in den Hafen
und die Hilde schaukelt kräftig am Steg.
Malin bleibt an einer
Schot hängen und fällt zwischen Boot und Steg fast ins Wasser. „Pole, pole
Malin! Nix passiert… noch mal gut gegangen“.
Samstag, 27. Juli
Von: Karön (Ronneby) Nach: Sladö
29⁰
Wind: O 6-8 m/s
Ab: 14.20 An: 17.15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
10
|
7
|
3
|
Übertrag
|
469
|
377
|
94
|
TOTAL
|
481
|
384
|
97
|
A. macht sich mit
Rucksack auf zum Grosseinkauf in Ronneby. Heute Samstag fährt der Bus weniger
häufig. Warum nicht Autostop probieren. Schon das 3. Auto hält. Schwer beladen
klappt auch die Rückfahrt per Autostop.
„Tack sa mycket Thahib aus Libyen“!
Für 14 Uhr hat der
Wetterbericht ein Gewitter angesagt. Aber ausser ein paar Tropfen wird daraus
nichts.
Wir packen zusammen und
fahren los. Wir brauchen einen „Tapetenwechsel“ und bei dem Geschaukel wird man ja fast seekrank.
Wir segeln in flotter
Fahrt mit Kurs SO…. dann geht es 2 Meilen gegenan nach O. Wir nehmen den Motor zur
Hilfe…. Wir kommen nur langsam vorwärts. Ab und zu „verschluckt sich“ der Motor
in einer Welle. Besorgte Mienen….. was passiert wohl wenn der Motor ausfällt? Macht
er nicht und wir kommen schliesslich zu der roten Boje, wo wir auf NO-Kurs
abfallen können. Doch da ein neues „shida“, das Grosssegel hat einen Riss.
Trotzdem erreichen wir
unser Tagesziel und finden auch gleich an der SW-Ecke von Sladö einen gut
geschützten Ankerplatz, gleich nebenan eine Wiese zum Zelten , inklusive
Feuerstelle.
Zuerst ein Bad (die Wassertemperatur ist inzwischen bei >20⁰), dann Zelt aufstellen, Feuer machen und Grillieren. Der Hildecrew, vor allem den Jüngsten, gefällt es hier. Auch Ronja fühlt sich „pudelwohl“. Sie darf heute Nacht im Vorzelt übernachten.
Zuerst ein Bad (die Wassertemperatur ist inzwischen bei >20⁰), dann Zelt aufstellen, Feuer machen und Grillieren. Der Hildecrew, vor allem den Jüngsten, gefällt es hier. Auch Ronja fühlt sich „pudelwohl“. Sie darf heute Nacht im Vorzelt übernachten.
![]() |
| ... immer auf Kurs |
Sonntag, 28. Juli
Sladö (Inseltag)
Wind: NO-O 7-8 m/s
Weiterhin viel Wind. Wir
bleiben einen weiteren Tag auf Sladö.
Das defekte
Grosssegel muss ausgetauscht werden…
alles auspacken und wieder einpacken –Uff!
Annatina organisiert
eine Schatzsuche für die Kinder. Das Lösungswort heisst „Hildecrew
| Ein - & Auspacken |
| Die Schatz- Suppe ist gefunden ... jetzt muss sie nur noch gekocht.... |
| ..... und gegessen werden. Schmeckt mmmmmmmmh-Fein! |
| jetzt braucht M. ein Nickerchen |
..
Montag, 29. Juli
Von: Sladö Nach: Aspö (Djupvik)
Wind: NO 3-5 m/s
Ab: 11.45 An: 15.00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
6
|
3
|
3
|
Übertrag
|
481
|
384
|
97
|
TOTAL
|
487
|
3
|
100
|
| ".... ich seh was, was du nicht siehst?" |
Heute Morgen, in aller
Herrgottsfrühe, kommen die „wilden“ Ponnies zu Besuch und richten im Camp ein kleines
Chaos an. Alles Geschirr muss nochmal abgewaschen werden.
Nach einem feinen
Frühstück -inklusive Toast, auf dem Lagerfeuer getoastet - sind wir um 11 Uhr
startbereit…. noch schnell ein Bad…. dann segeln wir zuerst nach Hasslö zm
Wasser tanken und anschliessend durch die Brücke nach Djupvik auf Aspö. Djupvik
wird laut Hafenführer, auch „Karlskronas Hawai“ genannt. Der Hafen ist heute mehr
Schwimmbad als Hafen und die Hafenmauer voll mit Sonnenbadenden. Wir finden
einen perfekten Platz an der Innenseite… 3 Boys fühlen sich wohl gestört beim
Sonnenbad und Surfen, schauen cool-indigniert und rühren keinen Finger um zu
helfen.
Picknick. Baden. Lovis
wagt ihren 1. Sprung vom Boot ins Wasser. Annatina findet ein geeignetes
Plätzchen oben auf der Pferdeweide, um das Zelt aufzustellen.
Zum Znacht kocht A.
Spaghetti mit Gemüse-Joghurt Sauce. Das mise en place oder – à table verbessert
sich, Spaghetti & Sauce kommen heiss auf die Teller und in die hungrigen
Mägen.
Die Zelt-Crew
verabschiedet sich danach bald zum Schlafen. A. & M. spielen noch eine
Partie Backgammon (M. gewinnt in einem „tight finish“). Dann verziehen auch wir
uns in die Kojen, bevor uns die Mücken fressen.
| "Hol dicht die Schot!" |
| Djupvik (Aspö) |
Dienstag, 30. Juli
Von: Aspö (Djupvik) Nach: Aspö
Lökanabben
Wind: NO 4-7 m/s
Ab: 9.40 An: 11.00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
4
|
1
|
3
|
Übertrag
|
487
|
387
|
100
|
TOTAL
|
491
|
388
|
103
|
| wir warten ab, bis der Regen aufhört.. |
Wir haben heute einen
Frühstart geplant. Für 10 Uhr ist der erste Schauer vorhergesagt. Am Nachmittag
sollen weitere folgen. Doch um 7 Uhr hat es schon schwarze Wolken am Horizont.
Es dauert nicht mehr lange, da fallen schon die ersten Tropfen. Als dann nach
ca. 2 Stunden der Regen langsam aufhört, packen wir zusammen und legen ab.
Wir umrunden Aspö im
Norden und machen wieder im Hafen Lökanabben fest. Hier ist heute Inselfest
mit Flohmarkt, allerlei Essbuden, Lotterie, Laufwettbewerb und
Seenotrettungsdemo. Im Kastell gibt die schwedische Eurovision Song Contest
Teilnehmerin (?) heute Abend ein Konzert (900 Besucher werden erwartet, das
Konzert ist ausverkauft).
Im nahen ICA Laden
ergänzen wir unsere Vorräte für die nächsten Tage.
Es weht eine kühle
Brise aus NO. Da sind wir froh für die
warme und windgeschützte „Stube des Bootsklubs.
Mittwoch, 31. Juli
Von: Lökanabben Nach: Säljö Udde
Wind: ONO 4-6 m/s
Ab: 12.00 An: 14.20
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
7
|
7
|
-
|
Übertrag
|
491
|
388
|
103
|
TOTAL
|
498
|
395
|
103
|
Wir segeln nach Saljö. Dort erkunden wir erstmal den Sund
zwischen Knösö und Saljö, ob es einen geeigneten Ankerplatz zum Festmachen am
Fels gibt. Wir ziehen aber schlussendlich wieder den Komfort des Gästehafens
Saljö Udde vor. Dort machen wir wieder genau am gleichen Platz, wie bei unserm
letzten Besuch fest.
Heute Abend gibt’s oben beim ehemaligen Vandrerhem Konzert mit Buffet.
M. findet oben auf den
Felsen ein geeignetes Plätzchen fürs Zelt, etwas windig aber mit bester Aussicht auf
Karlskrona und die benachbarten Inseln.
Nach einem Bad (>20⁰) heizt A.
den Grill an. In Anbetracht der Wettervorhersage ziehen wir das 1. August-Grillen
vor.
Wir treffen Andreas aus Kiel, der mit seinem 15 feet Eigenbau Gaffelsegler
„Sternchen“ im Blekinge Archipelago unterwegs ist. Ein lauer Sommerabend lädt zu einen interessanten Schwatz ein, bis uns dann die Mücken in die Kojen
verscheuchen.
Donnerstag, 1. August
Von: Säljö Udde Nach: Brofästets Gästhamn (Senoren)
Wind: NO 3-4 m/s
Ab: 12.10 An: 13.20
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
3
|
3
|
-
|
Übertrag
|
498
|
395
|
103
|
TOTAL
|
501
|
398
|
103
|
Das Zelt wird abgebaut und alles wieder verstaut. Nach einem ausgiebigen Frühstück inklusive Kanelbullar,
Joghurt Muesli, Nutella und weichgekochten Eiern für alle (das fehlende 5. findet
sich in A.‘s Jackentasche) heisst es wieder „Leinen los!“.
Unser nächstes Ziel ist nur ein Katzensprung entfernt, Brofästets Gästhamn, ein
hoher Holzsteg, viel
zu hoch, aber zum Gück mit einer Landeplattform zum aussteigen ausgestattet.
Wir finden einen Stellplatz für Wohnmobile - seit 2012 immer wieder als „bester Rastplatz des
Jahres“ ausgezeichnet, inklusive Spielplatz, eine Art
Freilicht-Winkinger-Museum und ein Restaurant-mit-Hofladen. Im Letzteren kaufen
wir Rökt Lax und Makril für unser 1. August-Dinner. Ansonsten hat der Platz den
Charme einer Autobahnraststätte . Aber die Kinder sind begeistert und setzen den
Platz in ihrem eigenen Rating auf Platz 1 oder 2.
Das 1.
August-Festessen wird in 2 Teile aufgeteilt: Zuerst grillieren wir die restlichen Spareribs und
Gemüsespiesse. Dann gibt’s „Rökt Lax & Makril“ mit Kartoffeln (Gschwellti).
Die Nationalhymne wird gesungen (wobei die Kenntnis des Textes zu Wünschen
übrig lässt) und dann lässt die Hilde Crew nochmal die Abenteuer der letzten
Wochen im „Hilde Lied“ Revue passieren.
| Brofästets Gästhamn |
| Vorbereitungen zur 1. August-Feier |
| Viva la Svizzera! |
Freitag, 2. August
Von: Brofästets Gästhamn (Senoren) Nach: Karlskrona
Wind: NW 3-4 m/s
Ab: 10.20 An: 13.00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
7
|
5
|
2
|
Übertrag
|
501
|
398
|
103
|
TOTAL
|
508
|
403
|
105
|
| Brofästets Gästhamn |
Leinen los zur letzten Etappe. Kaum abgelegt, schon stecken wir fest…. rückwärts immer am Steg lang kommen wir dann wieder in tiefere Gewässer und segeln gemütlich nach Karlskrona. Unterwegs begegnet uns Andreas mit seinem „Seesternchen“. Noch ein kurzer Badestop, dann sind wir auch schon in Karlskrona. Dort ist seit Donnerstag Skärgardsfest. Der Gästehafen ist dementsprechend voll. Wir haben aber Glück, einer der Hafenmeister weisst uns in einen der letzten Plätze, ganz innen am Steg, direkt vor dem Servicegebäude, ein.
Jetzt heisst es
Rucksack packen. Heute Abend reisen Annatina und Co. wieder zurück in die
Schweiz. Noch ein Picknick auf der Terrasse des geschlossenen Hafenrestaurants,
dann geht’s in die Stadt zum Glace essen. Siegerin der 2. Runde des
Skyö-Glace-Cups ist Malin.
| Preisverleihung im Glacé-Cup II |
Kanelbullar, rökt fisk
und Reiseproviant wird noch eingekauft. Dann ist es auch schon Zeit zum Bahnhof
zu gehen. „Bye, bye Annatina, Malin, Nika, Lovis und Saana…. War schön mit
euch. Välkomna tillbakka!“
Die zurückgebliebene
Rest der Hilde Crew steckt alles was gewaschen werden kann in die
Waschmaschine. Dusche und/oder Sauna. Zum Znacht holen wir uns feines Thai
Food.
Es hat jetzt wieder
soooooo viel Platz auf der Hilde. Ob wir wohl einen Eintrag im Guiness Buch
beantragen sollten?
Samstag, 3. August
Karlskrona (Hafentag)
Wind: NO 3-4 m/s
Was könnte man noch
waschen? Ronjas Schaffell (Kuscheldecke) und die Polsterbezüge kommen auch noch in die Waschmaschine.
Dann gehen wir zum
Scandic. Für 119 Kr. (ca. 12 Franken) gibt es dort ein mmmmmhfeines Frühstücksbuffet mit
alem, was das Herz begehrt.
Anschliessend bekommt
Ronja im „Hundbiten“ Laden eine neue Leine, einen neuen Fressnapf und eine
Trillerpfeife.
Um 13.30 Uhr, etwas
früher als vorhergesagt, kommt dann das erste Gewitter. Wir schaffen es gerade
noch ins Marine Museum. Das Museum ist das nationale Museum für die Geschichte
der schwedischen Marine. Der Eintritt ist gratis.
In der U-Boot Halle
sind 2 U-Boote ausgestellt. Eines der beiden, die HMS Neptun ist begehbar. Das
U-Boot spielte in den Tagen nach dem 28. Oktober 1981 eine wichtige Rolle, als
das sowjetische U-Boot U 137 vor Blekinge auf Grund gelaufen war. Die HMS
Neptun hinderte einen sowjetischen Schlepper daran, die U 137 zu befreien. Der Besuch hat sich
gelohnt. Die Ausstellungen sind anschaulich und spannend gemacht.
Zum Znacht gehen wir
wieder ins Montmartre Pizza essen. Das Restaurant ist beliebt. Vor dem Eingang
stehen die Leute Schlange. Wir müssen aber nicht lange warten, bis wir einen
Platz bekommen.
| Marine Museum..... hier wettern wir die Regenschauer ab |
Sonntag, 4. August
Von: Karlskrona Nach: Torhamn
Wind: SSW 3-4 m/s
Ab: 11.10 An: 14.30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
11
|
10
|
1
|
Übertrag
|
508
|
403
|
105
|
TOTAL
|
519
|
413
|
106
|
Weil's so fein war, gehen wir noch mal ins Scandic zum Frukost Buffet. Cappucino, hausgemachte Granola für’s Muesli, Panekakor, und und und ……mmmmmhhhhh…..
Noch ein paar letzte
Einkäufe im ICA, dann fahren wir los. Die für 10 Uhr vorhergesagten Schauer
fallen aus…
Gemütlich segeln wir
mit Kurs Torhamn. Vorbei an Saljö Udde und unter der Möcklesund Brücke hindurch.
In Torhamn hat es viel
Platz. Wir legen uns längs an die Hafenmauer. Der Yachtnachbar aus HH kommt
beim Anblick der Hilde nostalgisch ins Schwärmen…auch er hatte, als er jung war, ein Folkeboot.
Ronja darf sich auf
einem Sti nach Örnanabben mal wieder so richtig austoben. Dann kommt pünktlich
um 16 Uhr das vorhergesagte Gewitter. Als es dann aufhört zu regnen werden die
Reste (Würste, Maiskolben, Dillkartoffel) vom 1. August-Grill gegrillt.
Andreas kommt mit
seinem „Sternchen“ an. Morgen wird er es auf den Trailer verladen und mit der
Fähre von Trelleborg aus nach hause fahren. Er weiss bei einem Gläschen Schnaps
noch ein paar gute Ratschläge über Mückenstiche. Dann ist es auch Zeit, sich vor
den Mücken unter die Persenning zu verziehen.
Montag, 5. August
Von: Torhamn Nach: Kristianopel
Wind: SW 5-7 m/s
Ab: 10.45 An: 14.45
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
17
|
17
|
-
|
Übertrag
|
519
|
413
|
106
|
TOTAL
|
536
|
430
|
106
|
Bevor wir weiter reisen besichtigen wir noch die Kirche. Schöne Kirche im schlichten nordischen Stil.
Wir segeln gemächlich im engen Fahrwasser zwischen Steinen hindurch. …. Immer schön süferlig auf der Peillinie und zwischen den roten und grünen Tonnen.
Dann nimmt der Wind zu
- zuviel Wind findet M.- und wir rauschen vor dem Wind nach Kristianopel. Dort
angekommen legen wir uns längs an den Steg, im weniger tiefen Teil des Hafens,
der von den Grossen gemieden wird.
M. hat seit heute
Morgen ein Kratzen im Hals und Kopfweh. Nach einem feinen Risotto verzieht sie
sich bald in die Koje.
A. bucht die Rückreise. Sparpreis DB von Stockholm nach Basel Bad. Bhf. 179 Euro für uns beide. Am 29.8 wollen wir wieder zu Hause sein - nach 20 h Bahnfahrt.
A. bucht die Rückreise. Sparpreis DB von Stockholm nach Basel Bad. Bhf. 179 Euro für uns beide. Am 29.8 wollen wir wieder zu Hause sein - nach 20 h Bahnfahrt.
| immer schön süferlig auf der Peillinie zwischen den Steinen hindurch |
| What a cutie! |
Dienstag, 6. August
Von: Kristianopel Nach: Bergvara - Dalskär
23⁰
Wind: SSW 5-8 m/s
Ab: 10.00 An: 12.30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
11
|
11
|
-
|
Übertrag
|
536
|
430
|
106
|
TOTAL
|
547
|
441
|
106
|
Schon beim Frühstück hat es dunkle Wolken am Horizont.
Wir segeln mit
achterlichem Wind. Achtung Kotzkurs! M. wird seekrank. Als dann wieder eine schwarze
Wolkenwand aufzieht, lassen wir es für heute gut sein und steuern Bergvara an.
Der Hafen wird vom
Campingplatz betrieben. Dusche, WC ist 5 Minuten „brisk walking“ entfernt.
Die schwarzen Wolken
kommen und gehen, aber es bleibt trocken. Wir wandern kanpp 2 km zum
Tempo-Laden. Ronja freut sich, dass sie sich wieder mal ohne Leine so richtig austoben
darf.
Während dem Essen
binden wir Ronja an einem windgeschützten Plätzli an. Es dauert nicht lange, da
kommt der Hafenmeister, der auf einem alten Kahn im Hafen wohnt, und fragt
unsere Nachbarn, wem wohl der herrenlose Hund gehöre. So einen schönen Hund
nähme er gerne …. Wir müssen wohl aufpassen, dass Ronja nicht adoptiert wird!
Mittwoch, 7. August
Von: Bergvara - Dalskär Nach: Kalmar
Wind: SSW 4-8 m/s
Ab: 10.45 An: 14.45
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
21
|
21
|
-
|
Übertrag
|
547
|
441
|
106
|
TOTAL
|
568
|
462
|
106
|
5.30 Uhr „call of
nature“ A. & Ronja wandern zum WC. Dort wird Ronja an der Regenrinne
angebunden… als A. wieder rauskommt, ist der Hund verschwunden. Alles „Ronja
rufen“ hilft nichts, von Ronja ist weit und breit nichts zu sehen. Wie findet
man einen Hund auf einem Campingplatz mit so vielen Zelten und Wohnwagen?
Vielleicht hat sie eine wohlmeinende Hundefreundin schon adoptiert? Schlussendlich
werden wir dann doch fündig: Hinter dem Restaurant, neben dem Kübel mit altem
Fritierfett leckt sie sich die Schnauze …. eine grosse Portion davon hat sie
soeben verzehrt. Das Resultat lässt nicht lange auf sich warten… wir sitzen
gerade beim Frühstück, da kotzt sie 3-mal und dann spritzt es auch bald noch
hinten raus… Oh je! Das kann ja heiter werden! Die Tierärztin M. verschreibt eine
½ Stunde Bewegung und gibt Geli-Stop Tabletten. A. bereitet unterdessen das
Krankenlager auf dem Boot zu: Die Persenning wird auf dem Boden ausgelegt,
darauf eine Schicht Plastiksäcke und Zeitungen.
Inzwischen ist der
vorhergesagte Wind gekommen. Wir sausen mit achterlichen Wind Kurs Kalmar. Mit
zunehmender Windstärke nehmen auch die Wellen zu …. gar nicht zur Freude von
Teilen der Crew. Aber alles geht gut: Wir fahren keine unbeabsichtigte Halse,
M. birgt die Fock, ohne dass sie über Bord geht (sie behauptet, dass nicht viel
gefehlt hat) und auch der Hund bleibt dicht und stubenrein…
Bei der Einfahrt in
den Hafen erwartet uns schon der „Hamn Service“ und weist uns in den richtigen
Hafenteil ein. Längseits am Bootssteg, mit Blick auf die Ölandsbrücke, mit über
6 km die längste Brücke Schwedens.
Kaum angelegt, wird
die To-Do – und Einkaufsliste effizient abgehakt: Der Segelmacher Jürgen, mit
dem A. schon früher in Sachen Winterlager telefoniert hat, repariert, trotz
Schlüsselbeinbruch, das Grosssegel. Bei Claas Ohlsen gibt’s ein neues Landanschlusskabel,
gleich daneben einen Reparatur Service, der M’s zerbrochenes I-Phone Display
repariert und im Intersport bekommt M. eine Jogamatte.
Der Gästehafen bietet
alles. In 2 Service Centers gibt’s WC, Dusche, Sauna, Küche, etc- Im Einkaufszentrum Baronen, sehr praktisch neben
dem Hafen, hat es u.a. einen grossen COOP.
Ronja wird auf Dät gesetzt.
Wir essen beim Italiener („Ernesto -Restaurant“) eine feine Pizza.
Kalmar Gästehafen: perfekter Service, aber
Donnerstag, 8. August
Von: Kalmar Nach: Borgholm
24⁰
Wind: SSW 4-7 m/s
Ab: 12.45 An: 16.15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
17
|
17
|
-
|
Übertrag
|
568
|
462
|
106
|
TOTAL
|
585
|
479
|
106
|
Zuerst die
Krankenberichte:
M. geht es wieder
besser, bis auf den Husten. Wir kaufen Hustensaft in der Apotheke und
Menthol-Guetsli im COOP.
R. ist wohl ebenso auf
dem Weg der Besserung. Der Kot wird wieder konsistenter. Die Tierärztin bleibt
aber unerbittlich und erlaubt nur eine Mini-Portion zum Frühstück.
| Hilde bekommt Gesellschaft: das polnische Segelschulschiff "General Zaruski" |
| Kalmar in Feststimmung |
| bye bye Kalmar |
Die „General Zaruski“, ein polnisches Segelschulschiff und Flaggschiff der Stadt Danzig, legt an der anderen Seite des Stegs an. A. hilft beim Festmachen und bekommt, als kleines Dankeschön und Souvenir, einen Schlüsselanhänger geschenkt.
Wir gönnen uns ein
feines Frühstücksbuffet auf der Terasse des Hotel Clarion Collection, mit Blick
auf den Hafen. Anschliessend Einkauf im COOP und noch ein kurzer Spaziergang
durch die Stadt. Es wimmelt nur so vor Leuten, heute beginnt das jährliche
Stadtfest.
Leinen los. Kurs
Borgholm auf Öland. Mit achterlichem Wind machen wir gute Fahrt… hinter uns
wird der Horizont immer schwärzer. Aber wir haben Glück, die Regenfront
erreicht uns nicht.
Wiedersehen mit
Borgholm. Vor 10 Jahren waren wir hier, können uns aber an nichts mehr erinnern.
Wir machen einen Spaziergang
zur Schlossruine. Das heisst wir wollen: Wir verwechseln die Ruine mit dem
Sommersitz des Königshauses („Solliden“), der dann auch schon geschlossen ist.
Der Weg dorthin wird zur Nervenprobe für uns und das „Leinentraining“ zum
grossen Frust für Ronja, die immer wieder wie wild an der Leine zieht und
bellt. Das schlägt ihr anscheinend so auf den Magen, dass sie die spärliche
Ration Futter bald wieder auskotzt. Anscheinend hat sich der Magen doch noch
nicht ganz von dem Fritierfett erholt.
| Borgholm, im Hintergrund das Badehaus (vomSturm zerstört und 3-mal wieder aufgebaut) |
Freitag, 9. August
Von: Borgholm Nach: Sandvik
24⁰
Wind: WSW 4-5 m/s
Ab: 7.00 An: 10.30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
15
|
15
|
-
|
Übertrag
|
585
|
479
|
106
|
TOTAL
|
600
|
494
|
106
|
Frühstart. Ab 11 Uhr
wird der Wind „abgestellt“. Mit der Morgenbrise kommen wir gut voran und
erreichen Sandvik, als die ersten Boote gerade auslaufen. Im Gegensatz zu
Borgholm scheint Sandvik kein Etappenort für heimkehrende Deutsche zu sein. Der
Hafen ist bis auf 4-5 Gästeboote leer. Wir können uns bequem längs an den Steg
legen.
Nach einem 2.
Frühstück wird das reparierte Segel montiert und die Hilde „geduscht“…..war
wiedermal nötig!
Die Hafengebühr (180
Kr.) wird im Fischladen/-restaurant bezahlt. Wir kaufen „rökt lax & makril“
fürs Znacht. Vor dem Servicegebäude gibt es windgeschützt einen Tisch mit Bank.
Auf der N-Seite der
Hafenmauer hat es einen Steinstrand. Wir nehmen ein Bad. Das Wasser hat immer
noch >22⁰, wie im Mittelmeer.
Ps.: gespannt haben wir heute Ronja beim Kaka machen zugeschaut… grosse
Erleichterung! Der Kot hat wieder normale Konsistenz.
Samstag, 10. August
Sandvik (Hafentag)
Wind: SSO 7-9 m/s
Heute Nacht ist Ronja
ausgebüxt…. unter der Persenning durch, hat sie den Sprung auf den Bootssteg
gewagt. Der Grund ist nicht bekannt….Als A. sie sucht, sitzt sie oben am Hafenbecken
und wartet auf den Rücktransport.
Heute Mittag ist Regen
angesagt. Anschliessend viel Wind. Wir machen einen Hafentag.
Sandvik war früher ein
wichtiger Hafen für Steine, die in den Steinbrüchen in der Nähe abgebaut
wurden. Sandviks Bruk AB war 1930 der grösste Arbeitsplatz auf Öland. Der Hafen
von Sandvik wurde speziell für den Verlad der Steine gebaut.Auch heute noch
werden von kleineren Unternehmen Natursteine abgebaut.
Wir essen Fish &
Chips im Fischrestaurant. Anschliessend gewinnt A. 2 Partien Backgammon (knapp
mit viel Dusel, sprich vielen Paschs).
Der Wind hat gedreht
und bläst aus SSO ins Hafenbecken. Unser Platz längs am Bootsteg ist alles
andere als optimal. Die Hilde schaukelt und die Wellen klatschen gegen die
Bordwand. Wir sollten eigentlich umparkieren. Sind aber zu faul dazu. Wir
werden es noch bereuen….
Sonntag, 11. August
Von: Sandvik Nach: Oskarshamn
Wind: (a.m.) SW 7-9 m/s
(p.m.) SW 6-7 m/s
Ab: 15.30 An: 20.30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
20
|
18
|
2
|
Übertrag
|
600
|
494
|
106
|
TOTAL
|
620
|
512
|
108
|
| viel Wind |
Heute Nacht wird M. seekrank von dem Geschaukel. Um 2 Uhr zieht sie mit Yogamatte und Schlafsack um in die Dusche.
Nach dem Frühstück
verlegen wir die Hilde auf die andere Seite. Dort ist es schön ruhig … wie in
Abrahams Schoss.
Es bläst weiterhin aus
SW. Wir stellen uns auf einen weiteren Hafentag ein. Wir mieten Velos und
fahren auf dem Veloweg ca. 8 km nach Süden, gegen den Wind.
Wieder zurück im Hafen
hat der Wetterbericht wieder geändert. Heute Nachmittag ab 16 Uhr soll der Wind
abnehmen. Morgen soll es wieder kräftig aus SW blasen.
Programmänderung. Nachdem
wir uns mit Bratkartoffel und den Resten „rökt fisk" gestärkt haben, machen wir die
Hilde startbereit, binden ein Reff ein…. Um 15.30 legen wir ab. Der Wind hat
etwas nachgelassen. Aber es hat immer noch genug….Wir sausen mit > 5-6 knt
über den Kalmarsund. Unterwegs erwischt uns noch ein Gewitter mit Schauerböen. Da sind wir froh, dass wir M’s
Rat befolgt und gerefft haben. Danach schläft der Wind für eine Weile ein,
kommt aber wieder, sodass wir noch rechtzeitig vor Sonnenuntergang in
Oskarshamn ankommen. Etwas nervige Einfahrt, Ronja bellt und japst, sie muss
mal dringend bisle…. schlussendlich macht sie auf die Persenning…. hakuna
hapana, das ist schnell wieder aufgeputzt.
Der Hafen ist
halbleer, hat schöne Steganlagen und eine Pizzeria, keine 100m entfernt.
„Satzball“ im Backgammon. A, gewinnt den Satz mit 7:1.
| ..... nach Oskarshamn |
Montag, 12. August
Von: Oskarshamn Nach: Aspö (57⁰25.5 N /16⁰39.5 O)
Wind: SW 4-6m/s
Ab: 11.45 An: 17.30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
19
|
14
|
5
|
Übertrag
|
620
|
512
|
108
|
TOTAL
|
639
|
526
|
113
|
Gut und ruhig
geschlafen. A. kauft frische Kanelbullar fürs Frühstück. Die Wäsche wird noch in die Waschmaschine gesteckt.
Wir segeln mit achterlichem Wind. Ein Gewitter zieht näher. Wird es
uns erwischen? Es erwischt uns, im Bojenslalom, ziemlich eng und ein
schwedischer Segler auf Tuchfühlung vor uns… die Hilde und ihr Käpten im
Regattafieber….. keine Zeit Regenzeugs anzulegen. Nach Regen kommt Sonne…. So
geht das heute den ganzen Tag.
Auf der Nordseite von
Aspö finden wir ein gut geschütztes Plätzchen. Wir haben die Insel ganz allein
für uns. Ronja gefällt's.
| ..... scheint wieder die Sonne |
| Aspö, eine Insel ganz allein für uns |
| Bildunterschrift hinzufügen |
Dienstag, 13. August
Von: Aspö Nach: Västervik
20⁰
Wind: SW 5-6 m/s
Ab: 8.30 An: 16.30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
29
|
25
|
4
|
Übertrag
|
639
|
526
|
113
|
TOTAL
|
668
|
551
|
117
|
Internet shida. Eben
der 13!! Kurz vor Mitternacht hat uns Tre mitgeteilt, dass die 30 Gigabyte
aufgebraucht sind. Sie geben uns 20 Minuten, um das Prepaid wieder aufzuladen.
Was dann auch prompt nicht klappt. Wir planen nach
Västervik zu segeln, vielleicht können wir dort neuen Kredit kaufen.
Morgenbad. Das
Frühstück muss abgekürzt werden, da uns die Morgenbrise gegen die Felsen
drückt.
Wieder Segeln vom Feinsten. Spannend geht es zwischen den roten und grünen
Bojen durch eine reizvolle Schärenlandschaft.
Vor Västervik schauen
wir uns noch einen Naturhafen an. Der Käpten findet den Platz okay , aber M. hat da Zweifel, ob alle Kriterien (hunde- und
grosifreundlich? windgeschützt?) erfüllt sind.
Wir fahren erstmal nach Västervik. Kaum haben wir
festgemacht, kommt auch schon ein Regenschauer, dem im Laufe des Abends
weitere folgen. Da bleiben wir lieber im sicheren Gästehafen.
A. versucht in der
Stadt prepaid Internetkredit zu kaufen und wird im Hemsköp fündig. 49 kr. ,
oder 99 kr oder 200 kr. Letzteres wird gekauft Ob es dann auch klappt? Die
Kassiererin ist überzeugt, falls nicht werde sie gerne helfen. Der Code wird
eingetippt …. Fehlanzeige …nochmal …
wieder Fehlanzeige. Jetzt versucht es die Kassierin… wieder Fehlanzeige… und
dann nochmal …ditto. Sie ruft die Service Helpline von Tre an….wählt sich geduldig durch die
Warteschlange und erfährt, dass sie das falsche Produkt verkauft hat. Die Arme!
Jetzt muss sie wieder hin und her telefonieren, bis der verkaufte Code
blockiert ist und sie mir das Geld zurück bezahlen kann. Inzwischen wird die
Schlange an der anderen Kasse immer länger.Und dann sticht uns der Hafer: „das
für 49 kr. funktioniert sicher“, meint auch die Kollegin. Ich kaufe 1GB für
49kr. Code eingeben ….Fehlanzeige…. und auch die junge Kassiererin hat kein
Glück…. Nie wieder wird sie so einen Prepaid Kredit verkaufen.. Sie hat aber
einen grossen Haufen Karma-Punkte gesammelt.
Und ob das nicht genug
wäre, geht auch das Mail nicht mehr. Die Swisscom hat ihre Drohung wahr gemacht
und das Mail abgestellt, wenn man bis heute nicht irgendwelche Sicherheitseinstellungen
geändert hat. Heute ist ja auch der 13. !!!
Zum Znacht gibt's feine
Spaghetti an Fenchelsauce … und dann regnet es munter weiter… wir nehmen seit
langem wieder mal das Öfeli in Betrieb.
Mittwoch, 14. August
Von: Västervik Nach: Långholmen (58⁰5.3N/16⁰50E)
19⁰
Wind: SW-W 5-7m/s
Ab: 10.30 An: 16.05
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
27
|
26
|
1
|
Übertrag
|
668
|
551
|
117
|
TOTAL
|
695
|
577
|
118
|
Wieder schönes
Schärensegeln. Heute mit etwas mehr Wind. Unterwegs erwischen uns 2
Regenschauer. Aber M. sorgt dafür, dass die Crew rechtzeitig die „Regenuniform“
anzieht. M. sich auch sonst noch verdient. A. hätte die grüne Tonne
glatt übersehen und die Abkürzung zur roten hätte leicht ins Auge gehen können.
Am Tagesziel
angekommen, züpfeln wir noch eine Weile und ziehen schlussendlich wieder den Anker auf und dann nochmal bis am neuen Platz dann alles stimmt –windgeschützt und bequemer
Ein-/Ausstieg. Auch Ronja gefällt‘s es
hier, kann sie doch nach Lust und Laune umherstreunen, Moos umbuddeln und Seetang
ausreissen……
Donnerstag, 15. August
Von: Långholmen Nach: Risö (Grytsholmen) N 58⁰24.7/E16⁰54
19 ⁰
Wind: SW-W 5-7m/s
Ab: 10.30 An: 15.30
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
23
|
23
|
-
|
Übertrag
|
695
|
577
|
118
|
TOTAL
|
718
|
600
|
118
|
Morgenbad. Gemütliches
Frühstück.
Wir segeln, anfangs
gemächlich mit 2-3knt, dann -mit mehr Wind- mit +/- 5 knt zu unserm nächsten
Etappenziel, Risö. Wir haben gewettet, wie vielen Deutschen, auf dem Weg nach
Hause, wir heute begegnen werden. A. sagt 20, M. schätzt 12. Am Ende sind es
13. A. verliert und muss abwaschen.
Risö ist ein optimal
geschützter Ankerplatz. Daher wundert es nicht, dass in der ersten Bucht schon
ein paar Boote vor Anker liegen und die besten Plätze am Fels schon besetzt
sind. Wir legen uns an die N-Seite von Grytsholmen. Eine kleine Insel ganz für
uns allein. Leider nicht lange, dann legt sich eine deutsche S/Y neben uns. Die
Crew scheint nicht so hundebegeistert zu sein. So wird leider nichts mit freiem
Auslauf für Ronja. Es kommt noch schlimmer: Die Hunde der Yachten, die vor Anker liegen,
werden mit dem Schlauchboot auf unsere Insel gebracht, zum Kaka machen…. an der
Leine zerrende knurrende, bellende Riesenköter, ….da wird Ronja ganz Angst und
Bange.
Freitag, 16. August
Von: Risö (Grytsholmen) Nach: Nysköping
19⁰ (Wasssertemperatur: 19.5⁰)
Wind: S 3-6 m/s -> 7-8m/s
Ab: 9.45 An: 16.15
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
27
|
25
|
2
|
Übertrag
|
718
|
600
|
118
|
TOTAL
|
745
|
625
|
120
|
Der Tag beginnt mit einem
Morgenbad. Inselrundgang mit Ronja, die Nachbarn schlafen noch.
Wir segeln, wie
Gestern zuerst gemächlich. Dann dreht Rasmus die Düsen auf. Im Oxelösund nehmen
die Wellen zu, was M.‘s Magen nicht so behagt. Aber das Frühstück bleibt im
Magen und wir erreichen Nyköping trocken und wohlbehalten.
Nyköping ist eine sehr
hübsche Stadt, eine echte Entdeckung. Eine Promenade entlang dem Fluss führt
ins Zentrum, vorbei an einer alten Mühle, an alten Wehrtürmen, ein Schloss, schöne
Parkanlagen, etc.
Alfred kauft in der
Telia Butik prepaid Internet (20 GB für 6 Monate für 300 Kr.).
M. entdeckt beim
Hundespaziergang einen eingezäunten Hundespielplatz, in dem die Hunde frei
laufen und mit ihren Artgenossen spielen können.
Wir essen im Tandoori,
feine indische Küche mit einem gesprächigen Kellner aus Bangladesh, der gerne
mal die schöne Schweiz besuchen würde. Am Nebentisch tafelt eine Segelcrew aus
Estland. 10 Mann mit einem Italiener als „tactitian“. Vor Oxelösund findet zur
Zeit die Offshore Sailing European Championship statt. Sie liegen an 2. Stelle.
Später lesen wir, dass sie in Class C überraschende Sieger wurden. Dank unserer
Glückwünsche oder dem guten indischen Essen?
| Nyköping Hafen |
Samstag, 17. August
Von: Nyköping Nach: Broken
19⁰
Wind: S 7-9m/s
Ab: 12.30 An: 15.15
Distanz (sm)
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Total
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Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
8
|
2
|
6
|
Übertrag
|
745
|
625
|
120
|
TOTAL
|
753
|
627
|
126
|
| Yoga am Morgen |
Frühstück im Scandic.
Wie immer…. Mmmmmhhhfein!
Wir segeln hart am
Wind durch die schmale Fahrrinne aus Nyköping hinaus. Plötzlich macht es
„knacks“…was war das? ??....“irgendwas runtergefallen“, meint A. Doch dann
sehen wir, dass der Baum sich in der Mitte durchbiegt…. Angeknackst! …..SCH….
das heisst: fertig Segeln für diese Saison! Muss wohl so was wie Ermüdungsbruch
sein, denn soviel Wind hatten wir ja eben nicht…. Die beste aller Segelbilanzen
bekommt jetzt halt einen Tolken. Wir trösten uns damit,
dass es erst am Ende der Saison passiert ist.
Mit Focksegel und
Motor erreichen wir unser Tagesziel, den „Aussenhafen“, des Segelvereins von
Nyköping auf der kleinen Insel Broken. Vor dem Hafen sorgt ein stotternder Motor noch mal für Aufregung. M’s Diagnose
„zu wenig Benzin im Tank“ erweist sich als richtig.
Der Hafen ist trotz
der Wettervorhersage gut besucht. Ab 16 Uhr soll es regnen und der Wind
zunehmen. Wir liegen gut geschützt und geniessen, in der schönen Sauna, auf der
S-Seite der Insel, den Blick auf den grauen Oxelösund.
Sonntag, 18. August
Von: Broken Nach: Trosa
19⁰
Wind: S –SO 2-3m/s
Ab: 10.45 An: 15.00
Distanz (sm)
|
Total
|
Segel
|
Motor
|
Tagesweg
|
20
|
-
|
20
|
Übertrag
|
753
|
627
|
126
|
TOTAL
|
773
|
627
|
146
|
Der Tag beginnt mit
mmmmmhfeinen Kanelbullar von der Bäckerei in Nyköping.
Wir fahren mit Motor
nach Trosa. Nachdem wir 2-mal umparkiert haben (längseits kostet 100 Kr. mehr)
gehen wir dem Kanal entlang in die Stadt zum Einkaufen. Putzige kleine Häuser
erinnern an Holland. Früher lebten die Leute vom Heeringsfang, heute von den Touristen.
Der Ort kommt uns irgendwie bekannt vor. Bis wir in Hildes Logbuch 2014 lesen,
dass wir hier schon mal waren. Wir haben damals einen kurzen Boxenstop gemacht.
Wir geniessen die
Sauna. Leider hat es nur Warmwasserduschen, kalt duschen am Steg mit dem
Schlauch. Pünktlich, wie vorherhergesagt fängt es um halb 8 Uhr an zu regnen
und regnet ohne Unterbruch bis 2 Uhr. Hyggeliges Znacht unter der Persenning.
Montag, 19. August - Sonntag, 25. August
Unsere Reise geht weiter nach Skansholmen, Birka auf Björkö, Mariefred, Strägnäs, Sundbyholm, Köping zu unserem Ziel Kungsör. In Kungsör geht die Hilde ins Winterlager. Wir reisen am Mittwoch, 28. August mit der Bahn zurück in die Schweiz.
Der Blog endet hier. Er lässt sich nicht mehr aktualisieren. Wahrscheinlich haben wir die maximale Kapazität erreicht.
Montag, 19. August - Sonntag, 25. August
Der Blog endet hier. Er lässt sich nicht mehr aktualisieren. Wahrscheinlich haben wir die maximale Kapazität erreicht.





















































































